Gewechselt
Neuer Hoffnungsträger beim VfB: Vedad Ibisevic kam von 1899 Hoffenheim. Foto: Bernd Weißbrod

Neuer Hoffnungsträger beim VfB: Vedad Ibisevic kam von 1899 Hoffenheim. Foto: Bernd Weißbrod

dpa

Neuer Hoffnungsträger beim VfB: Vedad Ibisevic kam von 1899 Hoffenheim. Foto: Bernd Weißbrod

Stuttgart (dpa) - Gegen keinen anderen Fußball-Bundesligisten hat der VfB Stuttgart eine solch gute Bilanz wie gegen Borussia Mönchengladbach: Seit elf Spielen (sieben Siege und vier Remis) sind die Schwaben gegen die «Mannschaft der Stunde» ungeschlagen.

Von den zurückliegenden 27 Partien konnte Gladbach nur eine für sich entscheiden. Der letzte Auswärtserfolg der «Fohlen» beim VfB liegt über 17 Jahre zurück, in der Vorsaison kassierten sie eine 0:7-Klatsche in der Mercedes Benz-Arena.

Ein solches Debakel müssen die Gladbacher am Sonntag nicht fürchten, zumal sie in dieser Runde die wenigsten Gegentreffer in der Liga aufweisen. Der nach seiner Gelbsperre ins Team zurückkehrende Abwehrchef Dante dürfte der Defensive noch mehr Stabilität verleihen.

Auch wenn der VfB der Angstgegner der Borussen ist, strotzt der Tabellenvierte vor Selbstvertrauen. Beim 3:1 zum Rückrundenauftakt gegen Spitzenreiter FC Bayern München bewiesen die Mönchengladbacher ihre Qualitäten. «Wir sind selbstbewusst genug, um auch in Stuttgart was zu holen», sagte Trainer Lucien Favre. Zugleich warnte der Schweizer: «Es wird sehr schwer in Stuttgart, und wir müssen auch nach dem Sieg gegen die Bayern auf dem Boden bleiben.»

Stuttgart steht gewaltig unter Druck. Bei einer erneuten Niederlage droht dem VfB der Absturz in die Abstiegszone. Die Hoffnungen auf eine Trendwende nach zuletzt fünf sieglosen Partien und nur einem Punkt ruhen auf Vedad Ibisevic. VfB-Trainer Bruno Labbadia wies indes darauf hin, dass es der für rund fünf Millionen Euro von 1899 Hoffenheim gekaufte Torjäger nicht alleine richten könne: «Die ganze Mannschaft ist gegen Gladbach gefordert.»

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