Wie in begossener Pudel: Trainer Lucien Favre im Regen von Belek.
Wie in begossener Pudel: Trainer Lucien Favre im Regen von Belek.

Wie in begossener Pudel: Trainer Lucien Favre im Regen von Belek.

Die erste Trainingseinheit im türkischen Belek mussten die Gladbacher im strömenden Regen hinter sich bringen.

Thomas Eisenhuth, Bild 1 von 2

Wie in begossener Pudel: Trainer Lucien Favre im Regen von Belek.

Belek. Optimale Bedingungen sehen anders aus: Bei strömenden Regen musste die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach im türkischen Belek die erste Trainingseinheit hinter sich bringen. Erst nach etwa einer Stunde hellte es ein wenig auf und es kam sogar die Sonne heraus.

Trainer Lucien Favre hatte die Spieler in zwei Gruppen geteilt. Die eine übte zunächst das Passspiel, die andere über die Hälfte des Platzes Spielverlagerungen. Später wurde gemeinsam trainiert. Alles passierte mit Ball. Die drei Torhüter trainierten mit Torwarttrainer Uwe Kamps auf dem zweiten Platz, der auf der Anlage vorhanden ist.

Die Rasenplätze präsentierten sich trotz des schlechten Wetters in hervorragendem Zustand. Sie gehören zur Hotelkette Gloria, in dem die Gladbacher residieren, und liegen etwa zehn Minuten mit dem Bus vom Hotel entfernt. Beobachtet wurde die Einheit von den beiden Vize-Präsidenten Rainer Bonhof, der mit der Mannschaft nach Belek geflogen war, und auch Hans Meyer. Der war aus seiner Heimatstadt Nürnberg mit dem Tross des 1. FC angereist.

Auch für die rund 150 Fans, die mit nach Belek gekommen sind, war es der erste Auftritt. Einige hingen ihre Banner an das Tornetz. Einige blieben jedoch im Hotel, weil sie bis in die Nacht im All-Inclusive-Hotel Voyage in der Disco oder an den zahlreichen Bars gefeiert hatten.

Am Samstag um 16 Uhr beim Testpiel gegen Nürnberg dürften sie vollzählig dabei sein. Nicht beim Morgentraining dabei war Filip Daems. Den Kapitän hat ein grippaler Infekt erwischt. Dafür war Zugang Alexander Ring, den die Borussia vom finnischen Meister HJK Helsinki ausgeliehen hat, erstmals dabei. Er trainierte 65 der 90 Minuten mit. Der 20-Jährige hatte am Donnerstag die medizinischen Checks hinter sich gebracht, am Nachmittag gingen die unterschriebenen Verträge aus Helsinki ein, so dass eine Anreise nach Belek am Abend nichts mehr im Wege stand.

Beim 16-Uhr-Training am Freitag war Juan Arango nicht dabei. Ihn hatte eine Magen-Darm-Grippe dazu bewogen, im Mannschaftshotel zu bleiben. Auch bei der Nachmittagseinheit regnete es überwiegend wie aus Kübeln. Die Wetterprognosen für die Region sagen erst am Sonntag eine Besserung voraus. Wegen des frühen Einbruchs der Dunkelheit findet die zweite Einheit unter Flutlicht statt. So wird es am Samstag beim Testspiel gegen Nürnberg auch sein. Es wird, wie alle drei Testspiele der Borussen, im kleinen Stadion des Arcadia-Hotels in Belek stattfinden. Die Anlage verfügt über eine kleine Tribüne.

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