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Bochum/Mönchengladbach. Bereits im März 2016 überfiel eine vermummte Gruppe, im RE 6, mehrere Fußballfans von Borussia Dortmund, die sich auf dem Heimweg befanden. Neben dem Raub zahlreicher Fanutensilien, wurde eine Person verletzt. Die Bundespolizei konnte mittlerweile mit Hilfe von Hinweisen alle gesuchten Angreifer, die zu den Gladbacher Ultras gehören sollen, ermitteln. 

Laut Polizeibericht waren gegen 22.30 Uhr mehrere Notrufe in der Polizeileitstelle in Essen eingegangen. Reisende im RE 6 berichteten über Schlägereien und Raubüberfälle in dem Zug während der Fahrt von Dortmund nach Essen. Im Essener Hauptbahnhof berichtete eine circa zehn Personen große Gruppe aus BVB-Fans Beamten der Bundespolizei, dass sie während der Fahrt des RE6 angegriffen worden sei. Kurz vor dem Bochumer Hauptbahnhof seien an die 40 Personen, die meisten mit schwarzen Sturmhauben vermummt, in ihren Waggon gekommen und hätten sie unter Drohungen aufgefordert, ihre Fankleidung auszuhändigen.  Außerdem hätten einige Angreifer auf sie eingeschlagen und ihnen gewaltsam Fanschals vom Hals gerissen. Ein Großteil der Vermummten, die zum Teil Vereinsabzeichen von Borussia Mönchengladbach getragen hätten, seien anschließend am Bochumer Hauptbahnhof wieder ausgestiegen.

Obwohl die Bundespolizei den RE6 auf seiner weiteren Fahrt durchsuchte, konnten die Beamten zuerst keinerlei Hinweise auf die Angreifer finden. Sie leitete eine Öffentlichkeitsfahndung nach den gesuchten Tätern ein. Auf Grund zahlreicher Informationen konnten alle gesuchten Personen ermittelt werden. Bei diesen handelt es sich um Personen, die aus der Ultraszene von Borussia Mönchengladbach stammen. Die Männer im Alter zwischen 19 und 28 Jahren kommen allesamt aus dem Großraum Mönchengladbach.

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