Borussias U23 verliert auf dem Betzenberg in Kaiserslautern mit 1:2.

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Moses Lamidi brachte die U23 per Glückstreffer in Führung.

Moses Lamidi brachte die U23 per Glückstreffer in Führung.

Moses Lamidi brachte die U23 per Glückstreffer in Führung.

Kaiserslautern. Geschenke sollte man tunlichst gegen den Tabellenführer der Fußball-Regionalliga vermeiden. Borussias U23 machte es auf dem Betzenberg am Samstagnachmittag dennoch. Gleich zweimal präsentierte sich die Elf von Horst Wohlers beim Ligaprimus, dem 1.FC Kaiserslautern, in Geberlaune.

Das reichte, um als mit einem 1:2 als Verlierer vom Platz zu gehen und im Jahr 2009 weiter auf den ersten Sieg in einem Pflichtspiel zu warten. "Diese Niederlage war unnötig und unverdient", meinte VfL-Coach Wohlers nach Spielschluss. "Wir waren über weite Strecken mindestens ebenbürtig." Zu Beginn der Partie waren die Gäste sogar besser.

Schon nach einer Minute hatten die "Jungfohlen" das 1:0 auf den Füßen. Kurze Zeit später klingelte es dann im Lauterer Kasten: Eine von Moses Lamidi gedachte Flanke flog vorbei an Freund und Feind ins Netz(8.). Die Freude über den verdienten Führungstreffer war noch nicht abgeklungen, da hatte der Spitzenreiter bereits zurückgeschlagen.

Fohlen-Freude über das erste Tor währt nicht lange

Genauer genommen war es Borussias Mittelfeldspieler Sören Seidel. Von dessen Schulter prallte der Ball nach einem Lauterer Freistoß ins eigene Netz (11.). Unvermögen gesellte sich dann beim zweiten Gegentreffer hinzu. Frederic Löhe und Tim Heubach standen nur Spalier als der Torjäger des FCK, Sebastian Stachnik, den Ball unbedrängt aus zwei Metern zum 2:1 einköpfte (16.).

"Bei solchen Standardsituationen muss man sich mehr wehren", bemängelte Wohlers die Naivität der Abwehrspieler. Diese ließen aus dem Spiel heraus danach zwar keine ernsthafte Torchance mehr zu. Aber Geschenke hatten sie halt doch zu viele verteilt.

Deshalb wollte sich Wohlers nicht allzu laut über den verweigerten Strafstoß nach Foul an Lars Schuchardt beschweren. "Sicher muss man den pfeifen. Aber wir müssen wieder dahin kommen, dass wir nicht auf solche Situationen angewiesen sind", sagte der Trainer.

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