Borussia Mönchengladbach hat es nach einiger Unruhe vor der Ankunft in Las Palmas gut angetroffen und am Montag erstmals trainiert.

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Siesta in Maspalomas: Trainer Hans Meyer (l.) und Assistent Jürgen Raab gönnen sich eine kleine Ruhepause.

Siesta in Maspalomas: Trainer Hans Meyer (l.) und Assistent Jürgen Raab gönnen sich eine kleine Ruhepause.

D. Wiechmann

Siesta in Maspalomas: Trainer Hans Meyer (l.) und Assistent Jürgen Raab gönnen sich eine kleine Ruhepause.

Maspalomas. Sonnenschein, angenehme 18 Grad, ein Hotel, das keine Wünsche offen lässt, zudem tolle Trainingsbedingungen - eigentlich ein optimaler Tag eins der Dienstreise von Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach auf Gran Canaria. Wäre da nicht die Horrorlandung auf dem Flughafen von Las Palmas gewesen, die Montagmittag bei den VfL-Profis vorübergehend für einen Kloß im Hals gesorgt hatte.

Pilot Alexander Flohr musste gegen 13.12 Uhr den Airbus 330 nach rund 3300 Flugkilometern während des Landemanövers durchstarten, da die Landebahn plötzlich blockiert war. Die Folge war ein ziemlich flaues Gefühl in der Magengegend beim Borussen-Tross sowie den rund 340 weiteren Passagieren war die Folge.

Im zweiten Anlauf setzte die Air-Berlin-Maschine dann aber um 13.19 Uhr nach viereinhalb Stunden Flugzeit sicher auf. "Da war mir schon mulmig zu Mute. So etwas habe ich bislang noch nicht erlebt", sagte Flügelstürmer Karim Matmour kurze Zeit später beim Gedränge am Gepäckband. Nach einem Zwischenstopp im Fünf-Sterne-Palast Villa Del Conde in Maspalomas hatten die Gladbacher am späten Nachmittag den turbulenten Landeanflug aber bereits gut verkraftet.

Hans Meyer ist in seinem Element: "Lasst den Ball laufen"

Bei der ersten Trainingseinheit um 17.20 Uhr im Estadio Municipal Maspalomas ging es gleich richtig zur Sache. Cheftrainer Hans Meyer kannte kein Pardon und scheuchte die 25 Hochleistungsfußballer aus Mönchengladbach annähernd 120 Minuten über das satte Grün. Die Mission Klassenerhalt geht schließlich in wenigen Wochen in die entscheidende Phase.

"Lasst den Ball laufen" - "Olli mehr Bewegung" - "Warum steht ihr bei Ballbesitz so dumm rum", schallten die Kommandos des Fußball-Lehrers immer wieder durch den trist-grauen Betonbau. Meyer will offenbar so schnell wie möglich eine eingespielte "Basis" finden.

Beste Karten haben derzeit wohl Bailly, Stalteri, Gohouri, Dante, Daems, Jantschke, Galasek sowie Bradley, Matmour, Marin und Friend. "Bis auf den Landeanflug ein nahezu perfekter Tag", lautete am späten Abend das erste Fazit von Borussias Mediensprecher Markus Aretz.

Am Dienstag und Mittwoch stehen jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe die Borussia am Donnerstag zum ersten Spiel des 28. Internationalen Fußballturnier von Maspalomas antritt. Gegner ist um 20 Uhr Grasshopper Zürich, am Samstag um 18.30 Uhr folgt die Partie gegen Schachtjor Donezk.

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