Borussias Trainer will den Stürmer behalten.

Mönchengladbach. Nach dem starken Auftritt von Karim Matmour gegen Liverpool und dem zweiten Treffer in einem Testspiel in Folge sah sich Borussias Trainer Michael Frontzeck gezwungen, die Wechselgerüchte um den WM-Teilnehmer für Algerien zu beenden.

"Diese Räume, in denen angeblich Gerüchte über Karims Wechsel schweben, sind luftleer. Solange ein Spieler nicht zu mir kommt und sagte, dass er weg will, oder ein Verein im Büro des Präsidenten auftaucht und eine Summe bietet, beschäftige ich mich mit so etwas nicht. Beides ist nicht der Fall."

Den 1:0-Sieg gegen Liverpool hielt Frontzeck für verdient, obwohl er weiß, dass "in drei Monaten das Spiel vermutlich anders verlaufen wäre". Der Borussen-Trainer spielte dabei auf die Tatsache an, dass FC-Coach Roy Hodgson WM-Stars wie Fernando Torres oder Dirk Kuyt zuhause gelassen hatte. Hodgson entschuldigte sich dafür nach dem Spiel und sprach von einem "cheap goal" (billiges Tor), das seine Spieler den Gladbachern geschenkt hatte.

Über die tolle Atmosphäre freuten sich beide Trainer gleichermaßen. "Wenn fast 52000 Zuschauer zu einen Freundschaftsspiel kommen, ist das ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie sehr die Fans hinter einem Verein stehen", sagte der Liverpool-Coach.

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