Der Gladbacher Raffael (l) und der Mainzer Alexander Hack versuchen den Ball zu spielen.
Der Gladbacher Raffael (l) und der Mainzer Alexander Hack versuchen den Ball zu spielen.

Der Gladbacher Raffael (l) und der Mainzer Alexander Hack versuchen den Ball zu spielen.

Federico Gambarini

Der Gladbacher Raffael (l) und der Mainzer Alexander Hack versuchen den Ball zu spielen.

Düsseldorf. Gespenstig ruhig ging es im zweiten Halbfinale des Telekom Cups 2017 zu. Im Duell der beiden Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und FSV Mainz 05 wollte der Funke einfach nicht auf das Publikum überspringen. Dabei begann die Partie durchaus unterhaltsam. Schon nach sieben Minuten durfte der FSV jubeln, weil Borussia Innenverteidiger Yannick Verstergaard eine Direktabnahme von Jairo Samperio unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Diesem Rückstand rannten die mit Neuzugang Timothee Kolodziejczak (Linksverteidiger) und Nachwuchsmann Lazlo Benes (defensives Mittelfeld) angetretenen „Fohlen“ vergeblich hinterher. Auch der technisch brilliante Raffael wusste bis auf wenige Ausnahmen kaum Akzente zu setzen. So blieb im Spiel der Borussia vieles Stückwerk.

Beim Kopfball des Kapitäns Niko Bungert (35.) und dem Volleyschuss des für ihn eingewechselten Mounir Bouziane (37.) war der FSV sogar dem zweiten Treffer näher. Damit verdiente sich Mainz auch den Einzug in das Finale. Der Borussia bleibt unter der Leitung des neuen Trainers Dieter Hacking jetzt gleich im Anschluss das kleine Finale gegen die Fortuna. Dann ist auch hoffentlich die Stimmung wieder besser in der Arena.

Sommer - Jantschke, Christensen, Vestergaard, Kolodziejzcak - Benes, Kramer - Hahn, Raffael, Stindl - Hazard

Müller - Donati, Hungert, Hack, Bussmann - Öztunali, Frei, Rodriguez, Samperio - Auto, Seydel (35. Bouziane)

Benjamin Bläser

0:1 (8.,Eigentor) Vestergaard

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