Cheftrainer Michael Frontzeck zieht positive Bilanz.

Er steht in den Startlöchern: Raul Bobadilla.

Er steht in den Startlöchern: Raul Bobadilla.

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Bad Blankenburg. "Ich bin sehr zufrieden mit den Trainings-Bedingungen und der Art und Weise, wie sich die Jungs hier präsentiert haben", sagt Gladbachs Cheftrainer Michael Frontzeck. Der 45 Jahre alte Fußballlehrer hatte der Mannschaft nach acht Trainingseinheiten innerhalb von drei Tagen am Samstagnachmittag eine Verschnaufpause gegönnt. Die müden Borussen nutzten die freien Stunden zur Erholung im Wellnessbereich der Landessportschule in Bad Blankenburg oder zu einem Bummel durch die Straßen des 7000-Einwohner-Städtchens am Rande des Thüringer Walds.

Am Sonntag durften die Borussen allerdings wieder ordentlich schuften, wobei Frontzeck und sein Trainer-Team die Belastung sogar noch einmal erhöhten. Lediglich der bullige Stürmer Raul Bobadilla soll sich noch zurückhalten und nach seiner Muskelverletzung behutsam aufgebaut werden.

"Ich fühle mich sehr wohl, habe keine Probleme und Schmerzen mehr. Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen. Ich bin wohl in den kommenden Tagen so weit, dass ich voll einsteigen kann", sagt der Vier-Millionen-Neuzugang, der sich in Bad Blankenburg mit Sturmpartner Roberto Colautti das Zimmer teilt. Marco Reus, der aufgrund einer Grippe-Erkrankung erst am späten Freitagabend zur Mannschaft stieß, ist nach eigenen Angaben wieder fit und will sich nun für einen Platz in der Stammelf empfehlen.

Selbst Jean-Sébastien Jaurès, der wegen zwei Knieoperationen fast zehn Monate lang nicht gespielt hat, kann das volle Programm mitmachen. In einer Woche ist auch Karim Matmour wieder im Einsatz. Der Algerier war für sein Nationalteam noch bis zum 20. Juni im Einsatz, bekam anschließend zwei Wochen Urlaub. In der näheren Umgebung von Mönchengladbach wird die Mannschaft erstmals am 9. Juli im Testspiel beim FC Wegberg-Beeck zu sehen sein.

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