Eberl stellt Frontzeck ein Ultimatum

Das sagt der Manager

Max Eberl (Sportdirektor Borussia): "Wir haben vor vier Wochen angekündigt, vor der Winterpause noch zu punkten. Jetzt müssen wir gegen Hamburg punkten, mit Michael Frontzeck als Trainer. Worte sind jetzt genug gewechselt, es müssen jetzt Taten folgen. Dinge wie Verletzte sind mir wurscht. Wir müssen dringend unsere Psyche auf die Beine bringen. Wir sind zunächst gut ins Spiel gekommen und brechen uns beim 0:1 selber das Genick. So einfach dürfen wir auf den Flügeln nicht die Zweikämpfe verlieren." 

Das sagen die Trainer:

Michael Frontzeck (Trainer Borussia Mönchengladbach): Wir befinden uns seit Wochen in einer Ausnahmesituation, das ist Woche für Woche bei uns so und wird sich auch bis zur Winterpause leider nicht ändern. Wir hatten vor der Partie acht Ausfälle, heute sind wieder welche dazu gekommen. Das ist eine Situation, die wir bewältigen müssen, auch wenn es natürlich hart und bitter für alle Beteiligten ist. Bis zum 0:1 waren wir gut im Spiel und hatten eine große Kopfballchance zur Führung. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, die Freiburger hingegen schon. Nach dem 0:1 hatten wir noch die große Ausgleichschance durch Mo Idrissou, aber es sollte nicht sein. Freiburg hat verdient gewonnen und gezeigt, warum sie Fünfter sind.

Robin Dutt (Trainer SC Freiburg): Wir haben uns in den ersten 20 Minuten etwas schwer getan, da war meine Mannschaft noch etwas verkrampft, weil die Mönchengladbacher gut gestaffelt stande. Nachdem wir aber mit einem guten Angriff mit 1:0 in Führung gegangen sind, haben wir nicht mehr wirklich viel zugelassen. Kompliment an meine Jungs, sie haben es dann richtig gut gemacht.

Das sagen die Spieler:

Karim Matmour (Spieler Borussia): Wir haben gut angefangen und waren gut drin im Spiel. Hätten wir unsere ersten Chancen genutzt, wäre das Spiel wohl ganz anders gelaufen. So bekommen wir aber das 0:1, was in unserer momentanen Situation sehr schwer zu verarbeiten ist. Dennoch haben wir weiter alles versucht, aber es ist uns leider kein Tor gelungen.

Tobias Levels (Spieler Borussia): Wir haben 20 Minuten guten Fußball gespielt. Danach nehmen die Dinge so ihren Lauf. Wir fangen uns Gegentore, da fehlen mir die Worte. Das ist einfach zu leicht. Wir müssen uns als Mannschaft anders präsentieren. Nach dem 0:2 vermisse ich bei uns das Aufbäumen. Cissé kann beim 0:3 noch dreimal den Ball hochhalten. Das geht nicht. Ob der Trainer noch der richtige ist, müssen andere entscheiden.

Heiko Butscher (Kapitän SC Freiburg): Es war am Ende ein verdienter Sieg für uns. Es war ein schwieriges Spiel, und Mönchengladbach hat es uns zu Beginn sehr schwer gemacht. Nach dem 1:0 haben wir aber zu unserem Spiel gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wir hohe Laufarbeit betrieben und nichts mehr anbrennen lassen.

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