Wegen eines gemeldeten Sexualdelikts hat die Polizei die Personalien von Hunderten Gladbach-Fans festgestellt. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 19-Jährige.

Demo gegen Verbot von linksextremer Internetplattform
Symbolbild

Symbolbild

Patrick Seeger

Symbolbild

Mönchengladbach. Die Bundespolizei hat die Personalien von rund 750 Gladbach-Fans aufgenommen, die nach dem Auswärtspiel in München in einem Sonderzug zurück nach Mönchengladbach gereist sind. Zuvor hatten die Beamten die Information bekommen, dass in dem Zug eine Frau auf der Zugtoilette sexuell missbraucht worden sein soll, erklärte ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber unserer Redaktion. Was genau passierte, müsse aber noch untersucht werden. Nach Angaben der Polizei konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden.

Bei dem Opfer handle es sich um eine 19 Jahre alte Frau, sagte ein Sprecher der Polizei. Sie wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei in Flörsheim in Empfang genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht. Die meisten Fans seien dann nach der Ankunft in Mönchengladbach kontrolliert worden.

Auch der Zug werde kriminaltechnisch untersucht, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Ermittler in Hessen und in NRW würden jetzt zusammenarbeiten, um den Vorfall aufzuklären.

Nach Bekanntwerden der Tat zeigte sich der Verein entsetzt. „Das ist ein entsetzlicher Vorfall, den wir natürlich verurteilen. Wir hoffen, dass der Täter ermittelt und zur Rechenschaft gezogen wird. Es ist eine Schande, dass Borussia mit einer solchen Tat in Verbindung gebracht wird“, so Borussias Geschäftsführer Stephan Schippers. „Wenn wir als Verein in irgendeiner Form bei der Aufklärung der Tat mithelfen können, werden wir das selbstverständlich tun.“ pasch/dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer