Trainer Lucien Favre gibt Zurückhaltung auf.

Schlechte Aussichten
Lucien Favre hat mit Gladbach gegen den FC Bayern München nichts zu verlieren.

Lucien Favre hat mit Gladbach gegen den FC Bayern München nichts zu verlieren.

dpa

Lucien Favre hat mit Gladbach gegen den FC Bayern München nichts zu verlieren.

Mönchengladbach. Lucien Favre wirkt genervt, wenn er auf die Chancen im Abstiegskampf angesprochen wird. „Es sind noch sieben Spiele. Die Chance auf den Nichtabstieg ist da“, sagt der Trainer von Borussia Mönchengladbach gebetsmühlenartig.

Auch Sportdirektor Max Eberl holt immer wieder dieselben Sätze aus der Schublade: „Genauso wenig wie Dortmund bereits Meister ist, sind wir bereits abgestiegen. Fünf Punkte Rückstand bis zum Relegationsplatz sind aufzuholen.“ Favre ließ sich am Donnerstag nach hartnäckigem Fragen dann doch zu einer neuen Bemerkung hinreißen.

Logan Bailly steht bei der Borussia erneut im Tor

„Es ist sicher korrekt, von sechs Siegen zu sprechen, die wir für den Nichtabstieg brauchen.“ Verliert die Borussia das schwere Auswärtsspiel am Samstag bei Bayern München (15.30 Uhr), müssen Siege her in den Spielen gegen Köln, Mainz, Dortmund, Hannover, Freiburg und Hamburg. Für Eberl wäre bereits eine knappe Niederlage in München ein Erfolg. „Wenn wir uns abschlachten lassen, wäre dies schlecht für die letzten sechs Spiele“, sagt der Sportdirektor.

Favre hält die Bayern gar für „die derzeit beste Mannschaft in Deutschland“. Die Bayern wollen in die Champions League. „Es sind noch sieben Spiele, alles ist drin“, sagte Bastian Schweinsteiger. Wer bei der Borussia im Tor stehen wird, daraus macht Lucien Favre noch ein Geheimnis: „Ich habe mich entschieden, werde es aber erst den Spielern mitteilen.“ Vieles spricht für einen erneuten Einsatz Logan Baillys.

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