Kommt André Schubert mit seinem Neuzugang Martin Hinteregger klar?
Kommt André Schubert mit seinem Neuzugang Martin Hinteregger klar?

Kommt André Schubert mit seinem Neuzugang Martin Hinteregger klar?

Thomas Eisenhuth

Kommt André Schubert mit seinem Neuzugang Martin Hinteregger klar?

Mönchengladbach. Bei Red Bull Salzburg sieht man den Abgang von Martin Hinteregger, der nach der Winterpause für die Borussia in der Bundesliga auflaufen wird, mit gemischten Gefühlen. Sportlich ist der Innenverteidiger über fast jeden Zweifel erhaben. Schließlich hat es der 23-Jährige bereits zum Nationalspieler gebracht.

Der gebürtige Kärtner hat, abgesehen von seinen sportlichen Qualitäten, aber offenbar auch eine schwierige Seite. So soll sich der Abwehrspieler im Herbst nicht die abgesprochenen individuellen Trainingseinheiten absolviert haben. Der damalige Salzburg-Trainer Peter Zeidler strich Hinteregger daraufhin vorübergehend aus dem Kader. Schon davor soll es im Training Probleme mit dem eigenwilligen Talent gegeben haben. Zudem hatte sich Hinteregger mit einigen Teamkollegen angelegt.

Ein großes Risiko gehen die Gladbacher mit der Verpflichtung Hintereggers aber nicht ein, denn der Blondschopf ist für moderate 1,5 Millionen Euro vom Klub des Brausemilliardärs Didi Mateschitz zunächst nur ausgeliehen. Sollte der wuchtige Verteidiger einschlagen, könnten die Gladbacher den Neuzugang für kolportierte zwölf Millionen Euro am Saisonende fest verpflichten.

Was für Hinteregger spricht: Beim österreichischen Nationaltrainer Marcel Koller steht der 1,84 Meter große Abwehrrecke hoch im Kurs. Zu zehn Länderspielen ist Hinteregger immerhin schon gekommen. Zeigt sich Hinteregger in Gladbach diszipliniert, könnte er bei den Fohlen eine große Zukunft vor sich haben.



 

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