Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach
Fußball Bundesliga, 21. Spieltag, Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach am 15.02.2014 im Weserstadion in Bremen. Der Gladbacher Raffael (l) ist gegen Werders Cedric Makiadi auf dem Weg zum 1:0. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Fußball Bundesliga, 21. Spieltag, Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach am 15.02.2014 im Weserstadion in Bremen. Der Gladbacher Raffael (l) ist gegen Werders Cedric Makiadi auf dem Weg zum 1:0. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Carmen Jaspersen

Fußball Bundesliga, 21. Spieltag, Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach am 15.02.2014 im Weserstadion in Bremen. Der Gladbacher Raffael (l) ist gegen Werders Cedric Makiadi auf dem Weg zum 1:0. Foto: Carmen Jaspersen/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien während des Spiels auf insgesamt fünfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bremen (dpa) - Ein später Freistoßtreffer von Ludovic Obraniak hat Werder Bremen im Bundesliga-Abstiegskampf Mut gemacht. Als er den Ball in der 88. Minute zum 1:1 (0:1)-Endstand gegen Borussia Mönchengladbach über die Spielermauer ins Netz zirkelte, wurde er von seinen Kollegen fast erdrückt. «Dieses Last-Minute-Tor ist eine Riesenbefreiung», kommentierte Abwehrspieler Sebastian Prödl das etwas glückliche, aber keineswegs unverdiente Unentschieden gegen den Europapokal-Anwärter. «Da war eine Form von Freude da», gestand Werder-Trainer Robin Dutt seinen Gefühlsausbruch nach dem Ausgleich ein. Über seine Gefühle nach dem frühen 0:1 durch den Gladbacher Raffael in der sechsten Minute wollte er lieber nichts sagen. Ein kapitaler Schnitzer von Assani Lukimya ließ die Gladbacher lange Zeit vom ersten Rückrundensieg und vom ersten Auswärtssieg im Bremer Weserstadion seit 1987 träumen. Doch das fahrlässige Auslassen der Torchancen rächte sich. «Wenn man so große Chancen auslässt, dann ist das sehr, sehr bitter», haderte Nationalspieler Max Kruse. Auch Trainer Lucien Favre war mit der Chancenverwertung unzufrieden. «Das sollten wir besser machen. Wir haben zu viele Fehlentscheidungen getroffen», kritisierte der Coach. Favre lobte die kampfstarken Bremer, die nach der Pause 20 Minuten lang richtig Dampf machten, danach aber in zahlreiche Konter liefen. «Bremen hat gutes Pressing gespielt», sagte Favre.
Die Punkteteilung hilft den abstiegsbedrohten Bremern mehr als den ambitionierten Gästen. Gladbach stoppte zwar die schwarze Serie von drei Niederlagen, mit nunmehr 34 Punkten wurde im Kampf um Platz vier aber erneut Boden verloren. Werder kann mit 21 Punkten die Situation im Tabellenkeller etwas entspannter betrachten. «Ein Punkt ist ein kleiner Schritt in der Tabelle, für die Moral war es aber hoffentlich ein großer Schritt», sagte Dutt. Beide Trainer mussten vor 42 100 Zuschauern im ausverkauften Stadion auf zwei bewährte Offensivkräfte verzichten. Bei Werder fehlte Aaron Hunt wegen einer Infektion. Gäste-Coach Favre ersetzte den Freistoß-Spezialisten Juan Arango wegen einer Adduktorenzerrung durch Branimir Hrgota. Die Gladbacher übernahmen zunächst das Kommando, profitierten bei ihrer Führung allerdings vom Bremer Abwehrpatzer. «Man macht Fehler, die gehören dazu. Wir sind als Mannschaft damit gut umgegangen und wollten in der zweiten Halbzeit nur für Luki spielen», erklärte Dutt. Er wechselte den völlig verunsicherten Unglücksraben Lukimya bereits nach 27 Minuten aus, Felix Kroos zeigte als neuer Innenverteidiger eine ordentliche Leistung. Werder verstärkte nach der Pause den Druck auf das Tor von Gladbachs Keeper Marc-Andre ter Stegen. Als unermüdlicher Antreiber überzeugte dabei Aleksandar Ignjovski. Auf der Gegenseite verpassten die Gladbacher Raffael, Patrick Herrmann und Martin Stranzl gute Konter-Möglichkeiten. Als kaum noch jemand mit dem Ausgleich rechnete, schlug der zuvor eher unauffällige Obraniak doch noch zu. Spieldaten: Ballbesitz in %: 44,5 - 55,5 Torschüsse: 15 - 17 gew. Zweikämpfe in %: 45,9 - 54,1 Fouls: 10 - 14 Ecken: 5 - 10 Quelle: optasports.com

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