Rückrunde: Im ersten Heimspiel gegen Hoffenheim gibt es ein Wiedersehen mit Marvin Compper.

Mönchengladbach. Jede Woche ein Endspiel. 17 an der Zahl. Nach dem Eröffnungsspiel beim VfB Stuttgart geht der Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga weiter.

1899 Hoffenheim (7. Februar, H): Der Herbstmeister gibt sich die Ehre. Allerdings ohne Top-Torjäger Vedad Ibisevic, der mit einem Kreuzbandriss für die gesamte Rückrunde ausfällt. Aber mit Marvin Compper. Der in Gladbach für untauglich befundene Abwehrspieler hat es im Kraichgau unter Ralf Rangnick zum Nationalspieler gebracht.

Werder Bremen (14. Februar, A): Wer gerne über Gladbacher Tore jubelt, der sollte besser nicht nach Bremen fahren. In den vergangenen elf Spielen gelangen dort lediglich zwei Treffer, der letzte durch Joris van Hout am 9. August 2003 bei über 40 Grad. Doch in dieser Saison schwächelt Werder. Also auf an die Weser!

Hannover 96 (21. Februar, H): Mit den Niedersachsen gilt es mehrere Rechnungen zu begleichen. Noch immer sitzt der Stachel des verlorenen Pokalfinales von 1992 tief. Und im Hinspiel gab es eine 1:5-Packung. Doch diesmal soll dem ehemaligen Gladbacher Torwart Robert Enke eingeschenkt werden.

Hertha BSC Berlin (28. Februar, A): Berlin ist immer eine Reise wert. Hoffentlich auch für die Borussia. Denn bei der "alten Dame" hängen die Trauben in dieser Saison hoch. Trainer Lucien Favre hat das Kunststück vollbracht, eine Mannschaft zu formen, die besser ist als die Summe ihrer Einzelspieler.

Hamburger SV (7. März, H): Der Bundesliga-Dino ist auf dem besten Wege, zur Finanz-Metropole des deutschen Fußballs zu werden. Wer einen arabischen Sponsoren auf der Brust hat, der kennt keine Geldsorgen. Aber Geld schießt bekanntlich keine Tore. Daran sollte sich auch Ex-Borusse Marcell Jansen halten.

1. FC Köln (14. März, A): In Köln träumen sie seit der Verpflichtung von Lukas Podolski schon von der Champions League. Zeit, die "Geißböcke" auf den Boden zurück zu holen. Und zwar mit einer taktischen Meisterleistung, die Podolski wie folgt beschreibt: "Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel."

VfL Bochum (21. März, H): Zwei Mannschaften, die vieles gemeinsam haben. Beide holten gegen die Bayern einen Zwei-Tore-Rückstand auf, beide stehen dennoch auf einem direkten Abstiegsplatz und beide wollen natürlich da weg. Gegen Bochum gelang seit 1997 kein Heimsieg mehr. Davor gab es allerdings ein 6:2 und ein 7:1.

Karlsruher SC (4. April, A): 1997/98 entschied die Borussia den Kampf um den Klassenerhalt gegen den KSC zu ihren Gunsten. Vor allem, weil im Wildparkstadion ein 5:2 gelang. Das wird diesmal wohl ungleich schwerer. Denn die Karlsruher haben sich in der Winterpause mit Giovanni Federico und Marco Engelhardt verstärkt.

VfL Wolfsburg (11. April, H): Gegen den VfL gelang 1995 mit dem Sieg im DFB-Pokal-Finale der letzte Titelgewinn. Doch seither haben sich die Zeiten verändert, der VfL ist auf dem Weg zur Nummer eins in Niedersachsen. Vor allem weil die Chemie zwischen Trainer und Manager stimmt. Auch wenn beides Felix Magath ist.

Eintracht Frankfurt (18. April, A): Die Hessen sind bislang die graue Maus der Liga, doch wegen zahlreicher Verletzter macht Trainer Friedhelm Funkel deshalb niemand einen Vorwurf. Im Gegenteil. Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen möchte ihn zum Rekordtrainer machen. Niemandsland mit Wohlfühlfaktor.

Arminia Bielefeld (25. April, H): Mach’s noch einmal, Marko! Marko Marin führte die Borussia im November nahezu im Alleingang zum bisher einzigen Auswärtssieg. Wäre schön, wenn er dies nun im Heimspiel gegen das Team des ehemaligen Borussen Michael Frontzeck wiederholen könnte.

Bayern München (2. Mai, A): Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen. Unter dieses Motto könnte die Reise an die Isar stehen. In 40 Bundesliga-Spielen konnte dort nur am 14. Oktober 1995 mit 2:1 gewonnen werden. Die Punkte gegen den Abstieg müssen in anderen Begegnungen geholt werden.

Schalke 04 (9. Mai, H): Zum Beispiel gegen einen Verein, der schon 19 Jahre länger auf die Deutsche Meisterschaft wartet als Borussia. Die "Königsblauen" waren die große Enttäuschung der Hinrunde. Sie haben es sogar geschafft, mit mehr Geld als die Gladbacher eine suboptimale Transferpolitik zu betreiben. Pech auf, Schalke!

Energie Cottbus (13. Mai, A): Wäre Cottbus kein direkter Konkurrent, müsste man den Lausitzern der Klassenerhalt gönnen. Eine unbeugsame Stadt in der Lausitz kämpft zwar mit stumpfen Waffen, hält aber trotzdem trotzig mit. Alle Achtung! Dennoch, dort muss gewonnen werden, sonst wird es dunkel.

Bayer Leverkusen (16. Mai in Düsseldorf, A): Vielleicht der Trumpf der Borussia am vorletzten Spieltag, dass Bayer wegen des Stadion-Umbaus nach Düsseldorf ausweichen muss. Jetzt müssen alle Kräfte mobilisiert werden. Eine Pflicht-Pilgerfahrt für Fohlen-Fans.

Borussia Dortmund (23. Mai, H): Vor 31 Jahren reichte am letzten Spieltag ein 12:0 über den BVB nicht, um das große Ziel zu erreichen. Das hieß damals allerdings Meisterschaft. Diesmal soll nach dem Duell mit der schwarz-gelben Namenscousine aus Westfalen "nur" der Klassenerhalt gefeiert werden. Ende gut, alles gut?

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