Der 19-Jährige spielt im Heimspiel gegen Nürnberg auf der rechten Abwehrseite.

Michael Frontzeck weiß, dass „seine“ Borussia gegen Nürnberg ein schweres Spiel erwartet.
Michael Frontzeck weiß, dass „seine“ Borussia gegen Nürnberg ein schweres Spiel erwartet.

Michael Frontzeck weiß, dass „seine“ Borussia gegen Nürnberg ein schweres Spiel erwartet.

dpa

Michael Frontzeck weiß, dass „seine“ Borussia gegen Nürnberg ein schweres Spiel erwartet.

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach steht am Scheideweg. Bewegt sich die Mannschaft von Michael Frontzeck weiter in einer Art "Grauzone" (Platz elf bis 13) oder geht es in den kommenden Bundesligaspielen nach einer Reihe verpasster Chancen endlich in die richtige Richtung?

Am Freitagabend kann die Elf vom Niederrhein bereits eine Antwort darauf geben und die Weichen dementsprechend stellen. Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (20.30 Uhr, Borussia-Park) bietet sich den "Fohlen" die Möglichkeit, einen lästigen Kontrahenten abzuschütteln und Tuchfühlung mit den einstelligen Rängen aufzunehmen. Die WZ sprach vor dem Duell gegen die "Clubberer" mit Cheftrainer Michael Frontzeck.

Herr Frontzeck, ist das Spiel gegen Nürnberg eins wie jedes andere?

Frontzeck: Es geht um drei wichtige Punkte, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Nürnberg erlebt in dieser Saison das, was uns in der vorigen Spielzeit widerfahren ist. Die Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand. Ein einfaches Spiel wird das sicherlich nicht. Aber zu Hause drei Punkte zu holen ist immer eine große Herausforderung. Ob es, wie zuletzt, gegen Bremen geht oder morgen gegen den 1. FC Nürnberg.

Neun Punkte liegen zwischen Ihrer Mannschaft und dem Vorletzten aus Nürnberg. Beruhigend oder beängstigend?

Frontzeck: Wir sind scheinbar in einer komfortablen Situation, mit der meine Mannschaft aber sehr gut umzugehen versteht.

Zum ersten Mal in dieser Saison fehlt Abwehr-Ass Tobias Levels, der von 1890 möglichen Minuten in dieser Saison bisher 1859 gespielt hat. Wer wird ihn ersetzen?

Frontzeck: Tony Jantschke spielt hinten rechts. Ganz klar. Er ist wie Fabian Bäcker oder Patrick Herrmann einer aus der jungen Garde, die immer wieder ihre Chance kriegen, wenn die Leistung stimmt. Junge, talentierte Spieler an den Profikader heranzuführen, muss ein wichtiges Ziel sein. Das betonen Sportdirektor Max Eberl und ich ja auch immer wieder. Und Tony ist ein guter Junge, erst 19 und sehr ehrgeizig.

Auch in einer weiteren Personalie haben Sie sich früh festgelegt. Marcel Meeuwis übernimmt die Position für den verletzten Thorben Marx (Oberschenkelprobleme, die Red.) . Was spricht für den Niederländer?

Erstmals in diesem Jahr wird Karim Matmour wieder im Borussen-Kader stehen. Nach dem Halbfinal-Aus beim Afrika-Cup gegen Ägypten hat sich der 25-Jährige VfL-Profi wieder akklimatisiert. Einen Einsatz gegen Nürnberg von Beginn hat Cheftrainer Michael Frontzeck am Mittwoch ausgeschlossen.

Den Gladbachern droht morgen ein Minusrekord, und wieder geht es gegen Nürnberg. Am 30.Januar 2007 trennten sich die Borussen und der "Club" vor 33 100 Zuschauern 0:0. Einen Tag später gab Jupp Heynckes seinen Rücktritt als Cheftrainer der Gladbacher bekannt. Am Freitag nun könnte der Minusrekord im Borussia-Park gebrochen werden. Bis Mittwoch waren nur 32 300 Tickets verkauft.

Von 24 Bundesliga-Heimspielen gegen Nürnberg hat Borussia Mönchengladbach 16 gewonnen, aber in den beiden letzten Partien kein Tor erzielt (0:1, 0:0). Das erste Gastspiel einer Nürnberger Mannschaft in Gladbacher endete am 20. März 1966 mit einem 8:3-Sieg des VfL.

Frontzeck: Seine Erfahrenheit zum Beispiel. Marcel ist ein anderer Spielertyp als Marx, aber die Grundausrichtung des Spiels bleibt ansonsten erhalten. Das ist klar. Zwei defensive hinten, Marco Reus und Juan Arango davor. Und im Angriff setze ich wieder auf Bobadilla und Colautti.

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