Marc-André ter Stegen mit erster Glanztat im Tor.

ter Stegen
Die Freude ist groß: Bei seinem Debüt siegt Abstiegskanidat Borussia Mönchengladbach mit 5:1 im Derby gegen Köln.

Die Freude ist groß: Bei seinem Debüt siegt Abstiegskanidat Borussia Mönchengladbach mit 5:1 im Derby gegen Köln.

Marc-André ter Stegen packt sicher zu.

Johannes Kruck, Bild 1 von 2

Die Freude ist groß: Bei seinem Debüt siegt Abstiegskanidat Borussia Mönchengladbach mit 5:1 im Derby gegen Köln.

Mönchengladbach. Ein Lächeln nur. Mehr war’s nicht, was Marc-André ter Stegen übrig hatte für die wartende Schar der Journalisten. Er ist erst 18 Jahre alt, aber nun schon um die Erfahrung des 78. rheinischen Derbys zwischen Mönchengladbach und dem 1. FC Köln reicher. Doch bis auf eine Glanztat, als er gegen Lukas Podolski bravourös rettete, hätte Gladbach dieses Derby gegen harmlose Kölner auch ohne Torhüter spielen können.

Da der Klub aber ein Problem auf dieser Position hat, wie 63 Gegentore ausweisen, war das Debüt des U 17-Europameisters von 2009 in der Bundesliga mit Spannung erwartet worden – wie der Aufbruch in eine neue Zeit.

Seit 15 Jahren spielt er für Mönchengladbach

Denn viel mehr Identifikation mit Gladbach, als es ter Stegen vorzuweisen hat, geht kaum noch. Er ist in Mönchengladbach geboren, spielt seit 15 Jahren in diesem Klub. Bis zur D-Jugend noch als Feldspieler. Ter Stegen ist das, was man einen spielenden Torhüter nennt. Selbst wenn er es gestern einmal in einem Zweikampf mit Kölns Novakovic übertrieben hat. Aber dieser jugendliche Leichtsinn sei ihm zugestanden.

„Er hat gut gespielt“, sagte sein Trainer Lucien Favre. „Er war sicher und ruhig.“ Das ist es, was sie sich wünschten in Gladbach, seit Logan Bailly und Christopher Heimeroth ihren Arbeitsplatz mit schwankenden Leistungen in Frage stellten. Ter Stegen hat beherzt zugegriffen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer