Luuk de Jong spricht nach dem Laktattest am Dienstag über seine Zukunft bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach.

Luuk de Jong (M.) beim Laktattest in der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle an der Seite von Roel Brouwers (l.) und Filip Daems.
Luuk de Jong (M.) beim Laktattest in der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle an der Seite von Roel Brouwers (l.) und Filip Daems.

Luuk de Jong (M.) beim Laktattest in der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle an der Seite von Roel Brouwers (l.) und Filip Daems.

Luuk de Jong (M.) beim Laktattest in der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle an der Seite von Roel Brouwers (l.) und Filip Daems.

D. Wiechmann, Bild 1 von 2

Luuk de Jong (M.) beim Laktattest in der Düsseldorfer Leichtathletik-Halle an der Seite von Roel Brouwers (l.) und Filip Daems.

Mönchengladbach. Luuk de Jong schüttelt den Kopf. „Das mache ich nicht wirklich gerne, aber das muss sein.“ Der niederländische Stürmer ist am Dienstag zusammen mit den anderen Profis von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach in der der Düsseldorfer Leichtathletikhalle ordentlich ins Schwitzen gekommen. Allerdings ohne Ball - es wurde „nur“ gerannt.

Die Borussen absolvierten in der Landeshauptstadt, aufgeteilt in zwei Gruppen, einen sogenannten Laktattest. Fünfmal mussten die Spieler dabei eine Laufstrecke von 1200 Metern zurücklegen. Mit jedem Lauf erhöhten sich Belastung und die Intensität. Nach jeder zurückgelegten Strecke wurde de Jong, Arango, Kruse und Co. dann Blut aus dem Ohrläppchen abgenommen und die Herzfrequenz gemessen. So erhält das Trainer-Team um Lucien Favre Aufschluss über den Fitnesszustand der Borussen-Profis. „Diese Werte sind für die Rückrunde wichtig, nach ihnen wird die Trainingsarbeit ausgelegt“, sagt de Jong. „schließlich wollen wir gut vorbereitet in die Rückrunde gehen, um an die gute Hinrunde anzuknüpfen.“

De Jong ist mit der Hinrunde alles andere als zufrieden

Für den Angreifer und Rekord-Einkauf sind die ersten 17 Partien alles andere als optimal verlaufen. De Jong stand nicht ein einziges Mal in Borussias Startformation, kam so über den Status Bankdrücker und Edel-Joker nicht hinaus. „Damit kann ich natürlich nicht zufrieden sein, das ist logisch“, so de Jong, „der Trainer hatte aber auch kaum einen Grund etwas zu ändern. Es ist einfach sehr gut gelaufen.“

Einen Wechsel noch in der Winterpause schließt er daher nicht völlig aus. So soll der englische Premier-Klub Newcastle United Interesse an einer Verpflichtung habe. Dafür müssten die Engländer allerdings auch eine satte Millionen-Ablöse zahlen. Noch, so de Jong, sei aber keine Entscheidung gefallen. „Es haben sich viele Vereine bei mir und bei Borussia erkundigt. Aber im Moment ist es noch ruhig. Am liebsten wäre ich mit Borussia erfolgreich - aber wenn das nicht geht, dann muss ich schauen. Mein erstes Ziel ist, dass ich wieder Fußball spielen kann.“ Im Trainingslager im türkischen Belek, in das der Fohlen-Tross am Donnerstag reist, wolle er noch einmal angreifen. Tage, in denen sich die Zukunft von de Jong bei Borussia entscheiden könnte.

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