Der Niederländer trifft erneut, diesmal beim 1:0-Erfolg gegen den Lieblingsgegner Hannover 96.

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Die Spieler feiern mit den Fans den wichtigen Sieg gegen Hannover.

Die Spieler feiern mit den Fans den wichtigen Sieg gegen Hannover.

Dieter Wiechmann

Die Spieler feiern mit den Fans den wichtigen Sieg gegen Hannover.

Mönchengladbach. Die Vorlage der Konkurrenz kam einem Elfmeter gleich – und den verwandelte Borussia Mönchengladbach mit dem 1:0-Erfolg gegen Hannover 96, Gladbachs Lieblingsgegner, souverän.

Es war der zweite Heimsieg der Rückrunde nach zuletzt drei Heim-Unentschieden und der 17. Heimsieg im 23. Duell mit den Niedersachsen. Gegen keinen Bundesligisten verzeichnet die Borussia eine derart positive Bilanz.

Luuk de Jong war der strahlende Matchwinner mit seinem Siegtor (36.) nach schöner Vorarbeit von Patrick Herrmann an diesem aus Gladbacher Sicht perfekten Tag. „Wir wollten die drei Punkte, das war wichtig. Patrick hat die Ruhe behalten, eine tolle Vorarbeit. Wenn du als Stürmer Tore schießt, dann ist alles in Ordnung. So ist das nun mal“, sagte de Jong.

Gladbachs Konkurrenten können nicht gewinnen

Schon vor zwei Wochen in Frankfurt sammelte de Jong mit seinem Kopfballtor zum 1:0 bei den Hessen drei Punkte auf dem Weg nach Europa ein. Mit dem Erfolg gegen harmlose Hannoveraner schoben sich die Gladbacher auf Platz sieben vor, sind wieder im Rennen um die Europa-League-Plätze. Selbst die Champions League ist zumindest nach diesem 26. Spieltag nur einen Punkt entfernt. Frankfurt, als Tabellenvierter, hat 39 Punkte, Gladbach als Siebter 38 Zähler.

„So lässt sich mal eine Länderspielpause richtig genießen“, meinte Thorben Marx nach dem Erfolg. Die Gladbacher sind der große Gewinner des Spieltages, weil keiner der Konkurrenten siegte, allein Mainz ergatterte einen Punkt – während Frankfurt, Schalke, Freiburg und der Hamburger SV allesamt verloren.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl gab sich dennoch sachlich: „Wir fangen nicht an zu träumen.“ Nach den Erfolgen in Frankfurt und gegen Hannover wartet am kommenden Spieltag mit Freiburg der nächste Konkurrent, danach folgen drei weitere Duelle in Stuttgart, gegen Schalke und in Mainz. Wermutstropfen: Die Oberschenkelverletzung von Juan Arango, der dennoch heute den Länderspieltrip antritt.

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