Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach
Tony Jantschke (li.), hier mit Bremens Max Kruse, verhindert in Bremen mit Leidenschaft mögliche Gegentore.

Tony Jantschke (li.), hier mit Bremens Max Kruse, verhindert in Bremen mit Leidenschaft mögliche Gegentore.

Carmen Jaspersen

Tony Jantschke (li.), hier mit Bremens Max Kruse, verhindert in Bremen mit Leidenschaft mögliche Gegentore.

Yann Sommer: Erneut präsentiert sich der Schweizer als Rückhalt, fehlerlos, starke Parade gegen Bartels, drittes zu-Null-Spiel in Folge. Note: 2

Tony Jantschke: Der ehrliche Arbeiter aus der eigenen Akademie bringt eine Qualität ins Fohlen-Spiel, die dieser Mannschaft lange abgegangen ist. Jantschke steht für grundsolide Drecksarbeit. Wie wichtig er für die aktuelle Stabilität ist, zeigen seine ganz starken Rettungstaten gegen die Bremer Offensiv-Akteure. Ja, es gibt Defizite im Offensiv- und Umschaltspiel – aber Tony verhindert in Bremen mit Leidenschaft mögliche Gegentore. Note: 2-

Andreas Christensen: Wird von Hecking nach dem Schlusspfiff gelobt, sieht in einem Duell mit Bartels jedoch nicht wirklich gut aus. Ansonsten, wie der Trainer schon sagt, top. Note: 3+

Jannik Vestergaard: Der Däne findet allmählich in den Fohlen-Flow, sprich er gewöhnt sich immer mehr an den von Ex-Coach Favre eingeführten und nun von Hecking wieder forcierten, kontrollierten Aufbau, schlägt die Bälle nicht mehr „blind“ und lang nach vorne. Seine Aktionen im Eins-gegen-Eins werden besser. Aber: Vestergaard hat noch einiges zu tun, um die Fußstapfen eines Martin Stranzls zu füllen. Note: 3

Oscar Wendt: Die Viererkette ist unter Hecking im Kosmos Borussia zurück – und in Bremen somit ein weiterer ordentlicher Auftritt des schwedischen Linksverteidigers. Wendt pennt hinten nicht, macht Betrieb nach vorn, zeigt sich als Kapitän. Note: 3+

Christoph Kramer: Ein Weltmeister findet zurück zur Form – seit Hecking in Gladbach übernommen hat. Leitet mit tollem Pass den entscheidenden Treffer durch Hazard ein, räumt im Mittelfeld mit Einsatz ab. Note: 2-

Mahmoud Dahoud: Seine Aktionen wirken mit jedem Sieg und Erfolg umso geschmeidiger. In Bremen solide, vergibt aus guter Position die Möglichkeit zum 2:0. Note: 3-

Ab 85. Spielminute Nico Schulz: Bekommt nach Krankheitspause unter Hecking seine Einsatz-Minuten, kann sich allerdings nicht mehr entscheidend in Szene setzen. Dennoch: Ist zurück im Blickfeld. Note: Ohne Wertung.

Patrick Herrmann: Nach dem tollen Verletzungs-Comeback gegen Freiburg samt seinem Treffer zum 3:0 nun in Bremen zurück in der Startelf. Hat einige gute Aktionen, so auch die große Möglichkeit zum 2:0, kann diese jedoch nicht nutzen. In der einen oder anderen Aktion merkt man ihm aber auch die mangelnde Spielpraxis an. Note: 3-

Ab 71. Spielminute Josip Drmic: Ist gleich drin in der Partie und sorgt für Torgefahr. Der Stürmer ist nach seiner langen Verletzungspause auf dem besten Weg, sich womöglich wieder ganz nah ran an die Startelf zu bringen. Note: Ohne Wertung.

Thorgan Hazard: Nicht nur quirlig, spielfreudig und überaus flink, sondern auch der Schütze des entscheidenden Treffers im Bremer Weserstadion. Note: 2

Fabian Johnson: Liefert auf dem Flügel eine ordentliche Vorstellung ab. Zeigt Übersicht, arbeitet clever nach hinten, belebt das Offensivspiel. Note: 3

André Hahn: Power und Wille sind da. Irre Szene, wie er mit letztem Einsatz eine Ecke herausholt. Seinen satten Schuss zum möglichen 2:0 kann Wiedwald parieren. Aber mit Problemen bei der Ballverarbeitung. Note: 3-

Ab 80. Spielminute Tobias Strobl: Holt sich bei seiner Rückkehr nach einer Verletzungspause nur wenige Augenblicke nach Betreten des Rasens die fünfte gelbe Karte ab – und ist daher im kommenden Liga-Heimspiel gegen Leipzig gesperrt. Note: Ohne Wertung.

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