Im kleinen Finale kauften die Gladbacher den Münchenern den Schneid ab.
Im kleinen Finale kauften die Gladbacher den Münchenern den Schneid ab.

Im kleinen Finale kauften die Gladbacher den Münchenern den Schneid ab.

Guido Kirchner

Im kleinen Finale kauften die Gladbacher den Münchenern den Schneid ab.

Mönchengladbach. Überraschung im Borussia-Park: Einen Tag nach der Bekanntgabe des Wechsels von Bastian Schweinsteiger zu Manchester United belegte der FC Bayern München gestern beim Telekom Cup in Mönchengladbach nur den letzten Platz. Nach der Auftaktschlappe gegen den FC Augsburg zog das Team von Pep Guardiola auch gegen Borussia Mönchengladbach im Spiel um Rang drei den Kürzeren.

Zur Saisoneröffnung des heimischen Fußball-Bundesligisten gab es im Rahmen des großen Familienfests rund ums Stadion einen ersten kleinen Vorgeschmack auf die kommende Bundesliga-Spielzeit: Doch die mehr als 50000 Zuschauer sahen nur sporadisch guten Fußball, und am Ende gab es einen Überraschungssieger.

Der FC Bayern war zwar hochkarätig besetzt und spielerisch ein Hingucker, gleichwohl gingen die Gäste aus München zweimal geschlagen vom Platz. Selbst im Elfmeterschießen war ihnen das Glück nicht hold. Gladbachs Torwart Christofer Heimeroth, seit Jahren die Nummer zwei und selten im Mittelpunkt stehend, parierte zweimal bravourös und hatte so sein ganz persönliches Erfolgserlebnis. „Ich bin glücklich, dass ich zweimal den richtigen Riecher hatte und freue mich auf die neue Saison. Die Champions-League ist ein Riesending für uns.“

Im ersten Spiel imponierten die Bayern zunächst mit schnellem und genauen Passspiel. Doch Augsburg zeigte sich sehr selbstbewusst, spielte frech auf und deckte Defensivschwächen der Münchener schonungslos auf. Esswein und der Südkoreaner Hong drehten schließlich den Spieß um, und der Überraschungs-Fünfte der vergangenen Spielzeit stand plötzlich im Finale, das er jedoch mit 1:2 gegen den HSV verlor.“

Favre ließ in beiden Spielenetliche Stars draußen Im ersten Spiel des Tages war eine stark dezimierte Gladbacher Mannschaft im Elfmeterschießen am späteren Sieger HSV gescheitert. Cheftrainer Lucien Favre ließ etliche Stars draußen. So fehlten Yann Sommer, Patrick Herrmann, Granit Xhaka, Julian Korb, Fabian Johnson und Martin Stranzl (Rekonvaleszent) sowie die neue Stürmerhoffnung Josip Drmic von Bayer Leverkusen. Am Ende gab durch den Sieg über die Bayern dennoch ein kleines Erfolgserlebnis.

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