Mönchengladbach (dpa) - Granit Xhaka sprintete nach seiner Premiere über das gesamte Spielfeld, umarmte seinen Schweizer Landsmann Yann Sommer und ließ sich von den Borussia-Fans feiern.

«Ich bin ja kein Kopfball-Ungeheuer.» Bei diesem Satz lachte der Mönchengladbacher Siegtorschütze zum 1:0 gegen Köln herzhaft. Sein erst dritter Treffer für den fünfmaligen Meister war der erste mit Köpfchen. Und er lässt Xhaka, der erst Anfang Februar seinen Vertrag bis 2019 verlängerte, und seine Mitstreiter immer intensiver auf die Königsklasse hoffen.

«Wir haben Träume, wir haben Ziele, und die wollen wir erreichen. Deshalb tut der Sieg gut», kommentierte der 22-Jährige seinen Treffer, der nach einem von den Kölnern als höchst zweifelhaft eingestuften Freistoß zustande gekommen war. Ihn focht es nicht an, Xhaka freute sich einfach diebisch: «Diesen Tag werde ich nie in meinem Leben vergessen», sagte er im ZDF.

Dritter sind die «Fohlen» nun - und sie machen in jüngster Vergangenheit aus wenig sehr viel. Xhakas Premiere bescherte der Elf seines Landsmanns Lucien Favre in der Rückrunde bereits den dritten Minimalsieg: Auch in Stuttgart und gegen Freiburg hatte die Borussia nur jeweils dank eines einzigen Treffers gewonnen. «Solange wir bis zum 34. Spieltag alles 1:0 gewinnen, ist es gut», meinte Xhaka.

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