Der späte Borussen-Treffer nach einer Kooperation der beiden Debütanten aus dem Talentschuppen der Borussia, Vorlagengeber Patrick Herrmann und Vollstrecker Fabian Bäcker, sorgte in der Arena noch einmal für ein Aufflackern. Aber für eine Ergebnis-Veränderung reichte die Zeit dann doch nicht mehr.

Das, was die Gladbacher vor der Pause versäumt hatten, nämlich von Beginn an Tempo zu machen, aggressiv nach vorne zu spielen und den Willen zu haben, ein Tor zu machen, war nicht mehr zu korrigieren. Die Borussen fanden, als Tabellenelfter und fünf Punkten Vorsprung auf Bochum, also auf einer höheren Warte stehend, trotzdem oder gerade deshalb lange nicht die Einstellung zum Spiel.

Es fehlte die letzte Gier nach Erfolg. Deshalb schmeckt dieses 1:2 überaus bitter. Michael Frontzeck hofft nun, dass das Spiel gegen Bochum eine Art Lernprozess für alle gewesen ist: "Ich bin sicher, dass die Partien gegen Nürnberg oder Freiburg einen ähnlichen Verlauf nehmen. Darauf müssen wir uns einstellen." Und die richtige Einstellung sollte man nicht nur von Debütanten, sondern erst recht von gestandenen Profis erwarten dürfen.

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