Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach
Raffael bei Jubel mit seinen Mannschaftskollegen.

Raffael bei Jubel mit seinen Mannschaftskollegen.

Soeren Stache

Raffael bei Jubel mit seinen Mannschaftskollegen.

Mönchengladbach. Noch bis 2019 ist Stürmer Raffael vertraglich an die Borussia gebunden. Danach kann sich der heute 32-Jährige vorstellen, seine Karriere in seiner Heimat ausklingen zu lassen. Das verriet der Offensivspieler jetzt in einem Interview mit dem Online-Portal "Spox".

2013 lotste Lucien Favre Raffel zur Borussia. Bislang stand der Brasilianer für die Fohlen in 169 Spielen auf dem Platz, schoss 64 Tore und bereitete 35 weitere vor. 2019 läuft sein Vertrag am Niederrhein aus, dann wäre Raffael 34 Jahre alt. Konkrete Gedanken über die Zeit danach hat sich der Stürmer noch nicht gemacht: "Ich bin kein Typ, der seine Karriere so lange im Voraus planen möchte", sagt er im Interview.

Eine Rückkehr in die Heimatstadt Fortaleza wäre aber eine Option, wie Raffael bekräftigt. Schon Bruder Ronny wagte den Schritt zurück, als er im März 2017 bei Fortaleza Esporte Club unterschrieb. Allerdings gibt es auch einige Argumente, die gegen eine Rückkehr sprechen. Denn Raffel und seine Familie fühlen sich nach eigener Aussage sehr wohl in Deutschland und möchten gerne bleiben.

"In Brasilien ist es schwieriger zu leben. Es ist ein schönes Land und unsere Heimat, aber es gibt eine hohe Kriminalität, du hast nie Ruhe, du musst immer aufpassen, wenn du auf die Straße gehst", erzählt Raffael und fügt an: "Wenn du Kinder hast, möchtest du in diesen Verhältnissen nicht leben. Hier gehen sie in die Schule, sind sicher, alles ist gut." jp

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