Trainer ruft den Mai als Monat der Entscheidung aus.

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Michael Frontzeck: „Nürnberg ist kein Endspiel.“

Michael Frontzeck: „Nürnberg ist kein Endspiel.“

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Michael Frontzeck: „Nürnberg ist kein Endspiel.“

Mönchengladbach. Der Bart von Michael Frontzeck ist ein bisschen länger geworden in der Winterpause. Seine Sorgen aber sind nicht unbedingt geringer als vorher. Und doch strahlt der Trainer von Borussia Mönchengladbach unverdrossen Optimismus aus, wenn er sagt: „Wir haben bis Mai Zeit. Dann müssen wir auf einem Nicht-Abstiegsplatz stehen.“

Frontzeck startet am Samstag beim 1. FC Nürnberg mit seiner Mannschaft in eine heikle Mission. Er muss den dritten Abstieg des Traditionsklubs nach 1999 und 2007 vermeiden. Das mutet wie eine Herkules-Aufgabe an, weil die Ausbeute seiner Mannschaft in der Hinrunde mit nur zehn Punkten desaströs war.

Der Punkte-Abstand zum Nicht-Abstiegsplatz beträgt immerhin sieben Zähler. Aber Frontzeck ist keiner, der sich schnell unterkriegen lässt. „Ja, Nürnberg ist ein wichtiges Spiel“, sagte er. „Aber es ist kein Endspiel.“

Michael Frontzeck und Max Eberl stehen in der Pflicht

Davon waren schon zahlreiche für den Trainer ausgerufen worden. Aber Frontzeck konnte sich des Rückhaltes seines Sportdirektors Max Eberl gewiss sein. Frontzeck und Eberl stehen aber in der Pflicht.

Für das Festhalten am Trainer warb Eberl unablässig, aber für so viel gelebte Kontinuität erwartet Präsident Rolf Königs nun die Gegenleistung: „Beide müssen diesen Vertrauenvorschuss zurückzahlen.“

Kein Vertrauen bei Frontzeck genießt offenbar Torhüter Logan Bailly. Für den ehemaligen Stammtorhüter rückt Marc-André ter Stegen in den Kader.

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