Gewalt
Zuletzt kam es immer häufiger zu Gewalt in und um Fußballstadien.

Zuletzt kam es immer häufiger zu Gewalt in und um Fußballstadien.

dpa

Zuletzt kam es immer häufiger zu Gewalt in und um Fußballstadien.

Siegburg. Ein neuer Gewaltexzess erschüttert die Fußball-Bundesliga und die Fanszene: Ein mit Anhängern von Borussia Mönchengladbach besetzter Reisebus ist am Sonntagabend auf der Autobahn 3 von mehreren Autos und Kleinbussen, in denen Hooligans des 1. FC Köln saßen, bedrängt worden.

Nach Angaben der Kölner Polizei hatten die Hooligans zunächst versucht, den Bus auszubremsen. "Der Bus musste teilweise auf den Seitenstreifen ausweichen", sagt  Polizeisprecher Lutz Flaßnöcker. Als der Fahrer den Rastplatz Siegburg-Ost ansteuerte, fuhren die Hooligans hinterher und griffen vermummt den Bus an. Presseberichten zufolge sollen auch rot-weiß angemalte Pflastersteine auf den Gladbacher Fanbus geworfen worden sein. Dessen Fahrer trat daraufhin mit dem Gefährt die Flucht Richtung Köln an. Verletzt wurde niemand.

Einen beteiligten Kleinbus mit Anhängern des 1. FC Köln konnte die Polizei laut Flaßnöcker stoppen, die Personalien der Insassen wurden festgestellt. Die Beamten ermitteln u.a. wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch und Nötigung. "Es waren definitiv mehrere Fahrzeuge beteiligt", sagt der Polizeisprecher.

Die Gladbach-Fans waren auf dem Rückweg vom Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (0:1), Köln hatte am Sonntag in Hoffenheim 1:1 gespielt.

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