In der Europa League könnte der VfL fast zehn Millionen Euro einnehmen – müsste dafür aber auch den Pokal holen. Aber es gibt weitere Einnahmequellen.

Um diesen Pokal geht es in der Europa League – und um Geld. Der Sieger kann fast zehn Millionen Euro an Prämien einsammeln.
Um diesen Pokal geht es in der Europa League – und um Geld. Der Sieger kann fast zehn Millionen Euro an Prämien einsammeln.

Um diesen Pokal geht es in der Europa League – und um Geld. Der Sieger kann fast zehn Millionen Euro an Prämien einsammeln.

dpa

Um diesen Pokal geht es in der Europa League – und um Geld. Der Sieger kann fast zehn Millionen Euro an Prämien einsammeln.

Mönchengladbach. 9,9 Millionen Euro – so viel kann Borussia in der Europa-League-Saison maximal an Uefa-Prämien verdienen. Was sie dafür tun muss? Ganz einfach: Sie muss nur jedes ihrer sechs Gruppenspiele und am Ende von dann insgesamt 17 internationalen Partien auch noch das Finale in Warschau gewinnen.

Zuschauereinnahmen und TV-Gelder sind lukrativ

An der Zahl 9,9 Millionen und dem langen, beschwerlichen Weg zu dieser am Ende doch eher theoretischen Summe lässt sich in jedem Fall deutlich machen, wie groß auch in dieser Saison die Diskrepanz zwischen den Verdienstmöglichkeiten in der Europa League und denen in der Champions League sind. Dort zahlt die Uefa beispielsweise einem Verein, der mit nur einem Sieg als Letzter aus der Gruppenphase ausscheidet, 9,6 Millionen Euro (8,6 Millionen Startgeld plus eine Million pro Sieg).

Theoretisch denkbar sind in der Königsklasse für den Sieger maximal 37,4 Millionen Euro an Uefa-Prämien – also fast das Vierfache im Vergleich zur Europa League. Vor zwei Jahren verdiente Borussia an Uefa-Prämien 2,5 Millionen Euro in der Europa League.

Dass die Teilnahme an dieser Europa League für Gladbach dennoch finanziell sehr interessant ist, liegt vor allem an den beiden anderen Hähnen, aus denen Einnahmen fließen. Da ist zum einen der nationale Markt-Pool der TV-Gelder, um den sich Borussia diesmal nur mit dem VfL Wolfsburg balgen muss. Als Borussia vor zwei Jahren Europa League spielte, wurde der TV-Topf in Höhe von rund neun Millionen Euro noch unter vier Teams (Gladbach 2 Millionen, Leverkusen 2, Stuttgart 3, Hannover 2) verteilt.

Jedes Heimspiel bringt mindestens eine Million Euro

Der Verteilungsschlüssel berücksichtigt, wie lange ein jeweiliges Team im Wettbewerb verbleibt. Der Pool betrug in der vergangenen Saison rund 7,7 Millionen Euro, davon bekam Frankfurt 4,4 Millionen Euro, der SC Freiburg 3,3. Für diese Spielzeit wird ein ähnlicher Betrag erwartet.

Am Donnerstagabend geht es los. Anstoß ist um 19.00 Uhr im Borussia-Park gegen FC Villarreal.

Zum anderen sind die Zuschauereinnahmen für den VfL höchstinteressant. Denn während in Leverkusen oder Stuttgart auch schon mal 17 000 Fans zu einem Europa-League-Heimspiel kamen, strömen die Fans verlässlich in Massen in den Borussia-Park. Inklusive des Sarajevo-Spiels kann Borussia bis Weihnachten viermal mit einem bestens gefüllten Haus kalkulieren, also mit – sehr defensiv gerechnet – minimum einer Million Euro pro Heimspiel.

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