25 Punkte sind das Ziel des Sportdirektors.

Mönchengladbach. Borussias Sportdirektor Max Eberl (Archivfoto: Kruck) hat in einer Neujahrs-Botschaft an die Fans Fehler eingeräumt. „Die Bilanz der Hinrunde ist schlecht, das Halbjahr war überaus enttäuschend“, schreibt Eberl, der erstmals öffentlich Fehler einräumte.

Der Sportdirektor gesteht, dass die kritischen Fragen, die er und Cheftrainer Michael Frontzeck sich anhören mussten, unangenehm waren. Dabei haben sich die Verantwortlichen mehrfach die Frage gestellt, ob ein Trainerwechsel die Lösung für die Probleme sei.

„Letztlich liefen diese Überlegungen auf zwei Fragen hinaus: Sind wir von Michael Frontzeck überzeugt? Oder vertrauen wir mehr auf die Hoffnung, dass mit einem neuen Trainer schon irgendwie alles besser wird?

Eine Garantie für den Klassenerhalt gibt keiner der beiden Wege.“ Eberl ist der festen Überzeugung: Das Festhalten an Frontzeck biete die größere Wahrscheinlichkeit, das Ziel Nichtabstieg zu erreichen.

Nach seiner Rechnung sind dafür 23 bis 25 Punkte notwendig. „Wir kämpfen, beißen und geben nicht auf, wollen uns Schritt für Schritt nach oben arbeiten“, lautet die Durchhalteparole des Sportdirektors.

Dabei sollen störende Nebengeräusche ausbleiben. Eberl: „Von unseren Spielern erwarte ich, dass sie sich komplett den Zielen des Vereins und der Mannschaft unterordnen. Für Egoismen und persönliche Sensibilitäten ist kein Platz mehr. Wer nicht mitziehen will, passt nicht zur Borussia.

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