Ein Wechsel von Stevan Jovetic nach Gladbach erscheint derzeit wenig realistisch.
Ein Wechsel von Stevan Jovetic nach Gladbach erscheint derzeit wenig realistisch.

Ein Wechsel von Stevan Jovetic nach Gladbach erscheint derzeit wenig realistisch.

Daniel Dal Zennaro

Ein Wechsel von Stevan Jovetic nach Gladbach erscheint derzeit wenig realistisch.

Mönchengladbach. Nach der Millionen-Verpflichtung von Verteidiger Timothée Kolodziejczak brodelt die Gerüchteküche bei der Borussia weiter. In den vergangenen Tagen wurden einige namhafte Spieler aus der Bundesliga und dem Ausland als potentielle Neuzugänge gehandelt. Doch Trainer Dieter Hecking hat anscheinend kein Bedürfnis, den Kader in der Winterpause weiter zu verstärken. Gegenüber der Sport Bild sagte Hecking: „Ich bin wie Max Eberl kein Freund von Wintertransfers und ich bin mit dem Kader absolut einverstanden. Ich habe kein Problem damit, so die gesamte Rückrunde zu bestreiten – auch wenn Max die Augen sicher immer offen hält.“

Selke und Jovetic wurden als heiße Kandidaten gehandelt 

Sind damit nun alle Transfergerüchte vom Tisch? In den Medien wurde zuletzt vor allem Stevan Jovetic (27) mit einem Wechsel zu den Fohlen in Verbindung gebracht. Der montenegrinische Stürmer steht derzeit bei Inter Mailand unter Vertrag, kommt dort aber nicht zum Zug. Allerdings soll laut der spanischen "El Desmarque" der FC Sevilla momentan die besseren Karten für eine Verpflichtung des Angreifers haben.

Aus der Bundesliga ist Davie Selke oft als Transferkandidat gehandelt worden. Der 21 Jahre alte Stürmer von RB Leipzig kommt bei den Bullen derzeit nicht über die Rolle des Jokers hinaus und stand in der laufenden Saison in 10 Spielen nur 178 Minuten auf dem Platz (2 Tore, 1 Vorlage). Bereits im Mai 2015 verriet Max Eberl, dass er Selke gerne nach Gladbach geholt hätte. Doch der derzeitige U 21-Nationalspieler wechselte damals für 8 Millionen Euro von Bremen nach Leipzig. Dort wollen die Verantwortlichen den kopfballstarken Stürmer auch nur für eine sehr hohe Ablösesumme (15-20 Millionen Euro) wieder ziehen lassen.

Als mögliche Option für die rechte Außenbahn gilt Noah Joel Sarenren Bazee von Zweitligist Hannover 96. Der 20-Jährige Flügelflitzer startet nach einer Verletzungspause am Anfang der Saison gerade richtig durch (6 Spiele, 1 Tor, 4 Vorlagen) und soll deshalb bei mehreren Bundesligisten auf dem Zettel stehen, darunter auch Gladbach. Der Vertrag von Sarenren Bazee läuft noch bis 2018. Hannover bemüht sich aktuell um eine Verlängerung bis 2021. Eine Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen.  jp

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer