Für Trainer Michael Frontzeck zählt Hoffenheim zu den Top-Teams der Bundesliga.

Karim Matmour
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Karim Matmour

Mönchengladbach. Fragen, die anderen Themen als dem Spiel bei 1899 Hoffenheim gelten, mag Borussias Cheftrainer Michael Frontzeck nur verhalten beantworten. Vom Klassenerhalt könne noch keine Rede sein, er habe auch keine Hochrechnung gemacht, wie viele Punkte die Borussia sammeln müsse, um sicher die Fußball-Bundesliga halten zu können. "Die Hochrechnung beginnt bei mir in Hoffenheim und hört danach wieder auf. Dann steht Freiburg vor der Tür und so gehen wir die Sache an. Wir sind gut beraten, wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was vor uns liegt", sagt Frontzeck.

Und wenn man dem 45-Jährigen glauben darf, hat die Gladbacher Borussia am Freitag (20.30 Uhr) in Sinsheim einen Gegner vor der Brust, der zwar keine berauschende Saison gespielt habe, aber "zu den Top-Teams" der Bundesliga zähle. "Dass da einiges auf uns zukommt, sieht man ja schon, wenn man sich die Statistik anschaut", sagt Frontzeck.

Von bisher fünf Liga-Duellen (drei in der Bundesliga, zwei in der 2. Liga) hat Borussias keines gewonnen. Und auch wenn Frontzeck die 2:4-Pleite aus dem Hinspielabgehakt hat - für seine Spieler gibt es offenbar eine offene Rechnung zu begleichen. "Ich habe dieses Spiel, diese drei Gegentore in fünf Minuten, noch im Gedächtnis. Das wollen wir vergessen machen. Diesmal sollen sich die Hoffenheimer ärgern, wenn sie den Platz verlassen", sagt Karim Matmour. Ob der Algerier mit Rob Friend von Anfang an stürmen wird, oder erneut Bobadilla und Colautti das Angriffsduo bilden, lässt Frontzeck offen.

Zurück im Kader ist Rechtsverteidiger Tobias Levels, Thorben Marx hingegen fehlt erneut wegen muskulärer Probleme. Und auch wenn offiziell nur von Spiel zu Spiel geschaut wird, feilen die Macher am Kader für die kommende Spielzeit. Und der soll s gezielt verstärkt werden. Auf welchen Positionen, bleibt das Geheimnis von Max Eberl, der Sportdirektor verrät aber: "Ich bin weit davon entfernt, einen Einzelkünstler zu holen, dem zehn Mann zuarbeiten müssen. Das ist nicht das, was Gladbach haben will. Ein Spieler, der zu uns kommt, muss sich im Kollektiv wiederfinden." Dass die Borussia auf dem Transfermarkt was bewegen kann, hat Präsident Rolf Königs Anfang Januar betont: "Wenn morgen ein Stern vom Himmel fällt, können wir ihn auffangen. Es stehen genügend Mittel zur Verfügung."

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