Die Fohlen Yann Sommer, Denis Zakaria und Nico Elvedi haben sich im Team der Schweizer Nationalmannschaft in den Playoff-Duellen gegen Nordirland durchgesetzt.

Fußball: Schweiz - Nordirland
Borussisas Nummer eins Yann Sommer war maßgeblich am Erfolg der Schweizer Nationalelf beteiligt.

Borussisas Nummer eins Yann Sommer war maßgeblich am Erfolg der Schweizer Nationalelf beteiligt.

Georgios Kefalas

Borussisas Nummer eins Yann Sommer war maßgeblich am Erfolg der Schweizer Nationalelf beteiligt.

Mönchengladbach. Nach Lars Stindl, Matthias Ginter (beide DFB-Elf) und Thorgan Hazard (Belgien) dürfen sich nun gleich drei weitere Profis von Bundesligist Borussia Mönchengladbach berechtigte Hoffnungen machen, für ihr Land an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland teilnehmen zu dürfen. Die Fohlen Yann Sommer, Denis Zakaria und Nico Elvedi haben sich im Team der Schweizer Nationalmannschaft in den Playoff-Duellen gegen Nordirland durchgesetzt.

Nach einem knappen 1:0-Erfolg in Belfast reichte den Eidgenossen nun ein torloses Remis im Rückspiel in Basel. Die Schweiz im Glücksrausch – und Borussias Nummer eins Yann Sommer sagt über den Erfolg: „Natürlich ist der Druck in solchen Qualifikationsduellen groß. Wir wollten das Ticket für Russland unbedingt holen – und es ist geil, dass wir das geschafft haben.

Ich bin überglücklich, es fällt eine große Last ab.“ Der 28-Jährige Schlussmann konnte zwei Mal die Null für die Schweiz festhalten – Grundlage des Erfolges im Nervenkrimi gegen die Nordiren. Und mit Denis Zakaria hat ein weiteres Fohlen in unserem Nachbarland für Schlagzeilen gesorgt. Der 20-jährige Mittelfeldspieler erlebte in den entscheidenden K.o.-Duellen gegen Nordirland nicht nur seine Startelfpremiere für die „Nati“, sondern überzeugte auch durch gute Leistungen.

So gute, dass sein zurzeit angeschlagener Team-Kollege und Mittelfeld-Konkurrent Valon Behrami (32/Udinese Calcio) ihn bereits als seinen zukünftigen Nachfolger im Mittelfeld der Nationalelf sieht – nach der WM 2018, versteht sich. Im „Blick“ sagt Behrami über Zakaria: „Es ist schön, einen junger Spieler zu sehen, der eine Qualifikations-Partie mit einer solchen Kraft, mit einer solchen Mentalität bestreitet. Er kann einmal mein Nachfolger werden. Man sieht, dass er in den letzten zwei Jahren einen großen Sprung gemacht hat. Er ist nicht nur ein großer Spieler, er ist auch ein guter Junge. Er hört zu. Er ist auf gutem Weg, eine große Karriere zu machen.“

Worte, die Zakaria (kam vergangenen Juli für zwölf Millionen Euro Ablöse aus Bern an den Niederrhein) natürlich gerne gehört hat. „Es ist alles wie in einem Traum, der wahr geworden ist. Alles ging so schnell.“

Die Macher und Entscheider in Gladbach werden den Erfolg der Schweizer sicherlich wohlwollend registriert haben. Denn umso mehr Fohlen neben Ginter, Stindl und Hazard in den kommenden Monaten sich mit starken Leistungen beim VfL nachhaltig für einen Platz im endgültigen WM-Kader ihrer jeweiligen Nationalmannschaften empfehlen wollen – umso besser für Borussia. Und mit Verteidiger Jannik Vestergaard, der mit Dänemark in den Qualifikations-Duellen gegen Irland noch das Ticket für Russland lösen kann, hat der VfL noch einen weiteren möglichen WM-Fahrer im Kader. Nach einem 0:0 in Hinspiel fällt am Dienstagabend in Dublin die endgültige Entscheidung, ob Vestergaards Dänen jubeln dürfen oder nicht. ---

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