La Cala de Mijas. Gleich zum Auftakt des Trainingslagers im spanischen La Cala de Mijas hat Borussias Linksverteidiger Christian Dorda bereits wieder die Heimreise antreten müssen. Der 22-Jährige hatte sich am Samstag, nur wenige Stunden nach der Ankunft an der Cost del Sol, während der ersten Trainingseinheit ohne Fremdeinwirkung an der Patellasehne im rechten Knie verletzt. Sonntagmittag flog Dorda dann wieder mit Geschäftsführer Stephan Schippers zurück in die Heimat, nach weiteren Untersuchungen in der Praxis des Kölner Orthopäden Dr. Peter Schäferhoff soll entschieden werden, ob Dorda, der wegen einer Knieverletzung schon die komplette Hinrunde verpasst hat, operiert werden muss.

"Es tut mir unheimlich leid für Christian, so eine Verletzung ist eine üble Sache. Ich weiß, wie das ist. Ich habe mit ihm gesprochen, ihm Mut gemacht. Da muss man positiv denken", sagte Kapitän Filip Daems im Gespräch mit unserer Zeitung. Daems, ebenfalls Linksverteidiger, hatte sich im Sommer im Trainingslager in Saalfelden (Österreich) auch gleich am ersten Tag schwer am Knie verletzt, arbeitet seitdem an einer Rückkehr in die erste Elf von Cheftrainer Michael Frontzeck. "Ob es bereits für Bochum reicht, muss man abwarten. Das entscheide ich ja auch nicht alleine. Im Moment kann ich ohne Schmerzen trainieren und fühle mich gut", so der Belgier.

Die Borussia bestreitet während des siebentägigen Trainingslagers in Marbella zwei Testspiele. Morgen probt der Tabellen-Elfte gegen den Zweitligisten Energie Cottbus und einen Tag später gegen den Ligakonkurrenten Borussia Dortmund den Ernstfall. Mit der Partie gegen den VfL Bochum startet Mönchengladbach am 16. Januar in die Rückrunde. Da die Spieler wegen des frühen Rückrundenstarts nur einen einwöchigen Weihnachtsurlaub genießen konnten, muss Trainer Frontzeck nicht an der Grundlagenausdauer feilen. In Spanien stehen daher Spiel-Situationen im Vordergrund.

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