Der Innenverteidiger der Borussia trainiert trotz seiner Nasenoperation voll mit und steht vor der Vertragsverlängerung.

Rouel Brouwers (l. mit dem Kölner Ehret) wird wohl verlängern.
Rouel Brouwers (l. mit dem Kölner Ehret) wird wohl verlängern.

Rouel Brouwers (l. mit dem Kölner Ehret) wird wohl verlängern.

dpa

Rouel Brouwers (l. mit dem Kölner Ehret) wird wohl verlängern.

Mönchengladbach. Wenn die Trainingsleistung als seriöser Indikator für den Zustand einer Bundesliga-Mannschaft angesehen werden darf, dann ist den Gladbacher Profi-Fußballern am Samstag bei der Frankfurter Eintracht durchaus etwas zuzutrauen. Borussias Cheftrainer Michael Frontzeck hat derzeit richtig Zug in seiner Mannschaft, vor allem "Leitwölfe" wie Tobias Levels und Dante verstehen es, ihre Kollegen bei der täglichen Arbeit auf dem Platz anzutreiben. "So stelle ich mir das vor, ich habe eine richtig gute Einheit gesehen", sagte nach dem  Mannschaftstraining am Dienstag ein entspannt wirkender Frontzeck.

Dabei kann der 45-Jährige noch nicht einmal aus dem vollen schöpfen: Millionen-Stürmer Raul Bobadilla hat seinen Muskelfaserriss im Oberschenkel zwar auskuriert, zu mehr als einem Einzeltraining mit Physiotherapeut Andreas Bluhm reicht es momentan aber nicht. "Das wird eng für Frankfurt, da werden wir kein Risiko eingehen. Boba ist eigentlich in meinen Gedanken für die Partie am Wochenende raus", so Frontzeck.

Angeschlagen ist auch Innenverteidiger Roel Brouwers, der trotz einer Nasen-Operation voll mittrainiert, jedoch eine Schutzmaske tragen muss. "Das ist aber kein Problem, ich kann gegen Frankfurt spielen", sagt Brouwers, dessen Vertrag beim VfL in den kommenden Wochen wohl verlängert wird. Fit für Frankfurt ist offenbar auch wieder Kapitän Filip Daems. Der Belgier scheut im Training jedenfalls keinen Zweikampf mehr.

Die Nationalspieler trudeln erst am Donnerstag wieder ein

Noch bis Donnerstag muss Frontzeck auf die Nationalspieler Bradley (USA), Friend, Stalteri (beide Kanada), Bailly (Belgien) sowie Karim Matmour verzichten. Wobei der Algerier Matmour heute Abend als einziger Borusse noch um ein WM-Ticket für Südafrika 2010 kämpft. Im Sudan, auf neutralem Boden also, trifft Algerien im alles entscheidenden letzten Spiel der Afrika-Qualifikation auf Ägypten. Die Partie im Al-Merreikh Stadion in Omdurman wird um 20.30 Uhr angepfiffen.

Ebenfalls am Mittwoch bestreitet die Borussia ab 15 Uhr eine Begegnung in der internationalen Nachwuchsrunde beim belgischen Erstligisten Sporting Charleroi.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer