Die Mannschaft verpasste die Chance, im Kampf um den Klassenverbleib Boden gut zu machen.

Borussia Mönchengladbachs Tobias Levels (r.) kämpft mit DortmundsMario Goetze um den Ball.
Borussia Mönchengladbachs Tobias Levels (r.) kämpft mit DortmundsMario Goetze um den Ball.

Borussia Mönchengladbachs Tobias Levels (r.) kämpft mit DortmundsMario Goetze um den Ball.

Reuters

Borussia Mönchengladbachs Tobias Levels (r.) kämpft mit DortmundsMario Goetze um den Ball.

Dortmund. Stabile Nerven, verblüffende Konstanz, reichlich Selbstvertrauen - Borussia Dortmund dominiert weiter die Fußball-Bundesliga. Nach dem 4:1 (1:1) über Borussia Mönchengladbach ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp nur noch einen Sieg von der Herbstmeisterschaft entfernt. Wie schon am vorigen Spieltag in Freiburg ließ sich der BVB auch diesmal nicht durch einen Rückstand stoppen.

Nach der Führung der Gäste durch Marco Reus (33.) sorgten Neven Subotic (45.+1), Shinji Kagawa (52.), Kevin Großkreutz (74.) und Lucas Barrios (88.) vor 79 200 Zuschauern im Signal Iduna Park für den bereits zwölften Saisonerfolg. Auch ohne großen spielerischen Glanz blieb das Team zum 13. Mal in Serie ohne Niederlage und führt drei Spieltage vor der Winterpause die Tabelle weiterhin mit einem komfortablen Vorsprung von sieben Punkten an. Dagegen werden die Sorgen beim Gast immer größer. Bei der achten Saisonschlappe verpasste der Altmeister die Chance, Boden im Kampf um den Klassenverbleib gut zu machen.

Erstmals in dieser Saison verzichtete BVB-Coach Jürgen Klopp auf Nationalspieler Großkreutz in der Startformation, für den Jakub Blaszczykowski auflief. Klopps Gegenüber Michael Frontzeck verbannte überraschend Raul Bobadilla auf die Bank und beorderte stattdessen Mohamadou Idrissou in die Sturmspitze.

Die Umstellung schien dem BVB schlechter zu bekommen als dem Gegner. Zwar bestimmte der Spitzenreiter von Beginn die Partie, tat sich aber beim Herausspielen von Chancen schwerer als zuletzt. Immerhin 18 Minuten lang mussten die in den vergangenen Wochen verwöhnten BVB-Fans warten, bis ihr Team erstmals die Gladbacher-Deckung ausgespielt hatte. Doch den Schuss von Lucas Barrios nach Zuspiel aus kurzer Distanz parierte Christofer Heimeroth prächtig.

Elf Minuten später war es erneut der Gladbacher Torhüter, der bei einem Kopfball von Shinji Kagawa das 0:1 verhinderte. Die von Frontzeck gut eingestellten Gäste verlegten sich aufs Kontern und deuteten bereits mit einem Fernschuss von Reus (10.) Torgefahr an. Bei seiner zweiten Möglichkeit nahm der starke Jungstar besser Maß: Nach kurzem Sprint erzielte er mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze die Führung.

Alle Hoffnungen der Mönchengladbacher auf eine Halbzeitführung erwiesen sich jedoch als Wunschdenken. Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff wuchtete Manndecker Subotic den Ball per Kopf nach Ecke von Mario Götze zum glücklichen 1:1 in Tor. Der Ausgleich von Subotic wirkte wie Zaubertrank. In der zweiten Halbzeit fand der BVB zurück zu altgewohntem Rhythmus. Ein schönes Zuspiel von Götze nutzte Kagawa zu seinem siebten Saisontreffer und der Führung seines Teams.

Der Widerstand der Gegners war damit gebrochen. Der kurz zuvor eingewechselte Großkreutz nutzte ein grandioses Zuspiel von Barrios zum umjubelten 3:1 - dann setzte Barrios mit seinem achten Saisontor den Schlusspunkt.

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