In der Defensive hilft er, die Null zu halten.

Mönchengladbach. Auf Roel Brouwers ist Verlass. Der Innenverteidiger der Gladbacher Borussia war gegen Greuther Fürth für den gesperrten Abwehrchef Martin Stranzl in die Startelf gerutscht. Und Brouwers trug als „Mister Zuverlässig“ an der Seite von Alvaro Dominguez seinen Teil dazu bei, dass am Ende Borussias Defensive die Null halten konnte. Zwar mit einer gehörigen Portion Dusel – aber immerhin.

Dass alle VfL-Profis, auch er selbst, zuvor schon bessere Auftritte zeigen konnten, daraus machte Brouwers nach dem 1:0 keinen Hehl. „Klar war es schön für mich, wieder dabei zu sein. Aber das war kein gutes Spiel von uns“, so der Niederländer. Die Fohlen hätten nicht gezeigt, was sie könnten. Die Mannschaft wisse, dass man in Stuttgart am Sonntag anders auftreten müsse. Den Unmut einiger Fans habe er gehört. „Normalerweise ist das bei uns ja nicht so, dass die Fans uns auspfeifen“, so Brouwers. Eine Erklärung, warum Teile der Fans so reagierten, habe er nicht. „Aber wie gesagt, wir haben gerade in der ersten Hälfte große Probleme gehabt.“

Defensiv-Partner Dominguez suchte ebenfalls nicht nach Ausreden. Bemerkte selbstkritisch: „Wir haben leichte Fehler gemacht, viele Bälle dumm verloren. Das war kein schöner Fußball von uns.“ Dennoch habe Borussia im Kampf um einen Europapokal-Platz noch alle Trümpfe in der Hand. „Wenn wir nächste Saison im Europapokal dabei sein wollen, müssen wir jedes der letzten sechs Spiele wie ein Endspiel angehen“, so der Spanier. AM

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer