Ursprünglich wollte Meyer seine Mannschaft in heimischen Gefilden auf die Rückrunde vorbereiten.

Mönchengladbach. Die sibirischen Minusgrade haben bei Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach zu einer Änderung des Winterpausen-Programms geführt. Der Aufsteiger reist bereits am kommenden Montag und damit zwei Tage früher als geplant nach Gran Canaria, wo das Erstliga-Schlusslicht im Rahmen eines internationalen Turniers in Maspalomas auf Grasshopper Zürich und Schachtjor Donezk trifft.

"Wir finden es wichtig, zwei zusätzliche Tage in Spanien zu haben - vor allem aufgrund der Witterung. Die Mannschaft kann eine Woche vor der Kälte fliehen, zudem können wir unsere Trainingsplätze schonen. Auf diese Weise gewinnen wir zwei volle Trainingstage unter der Sonne", begründete Teammanager Steffen Korell auf der Homepage des Klubs die Planänderung.

Zum Auftakt des Turniers tritt die Mannschaft von Trainer Hans Meyer, die ursprünglich für die Winterpause als einziges Team des Oberhauses keinen längerfristigen Aufenthalt in südlichen Gefilden vorgesehen hatte, am 15. Januar auf den Schweizer Rekordmeister Zürich.

Zwei Tage darauf ist der ukrainische Double-Gewinner Donezk der nächste Prüfstein des Erstliga-Aufsteigers. Derweil ist eine weitere Personalie aus dem Umfeld der Mannschaft durchgesickert.

Physiotherapeut Michael Risse von Borussias Kooperationspartner medicoreha sei bereits vor Weihnachten mitgeteilt worden, dass er nicht mehr mit der Mannschaft arbeitet, wie VfL-Pressesprecher Markus Aretz gestern auf WZ-Anfrage bestätigte. Seinen Job habe Christian Weigl übernommen.

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