Heiko Herrlich
Der Fall von Leverkusens Trainer Heiko Herrlich sorgt für Gesprächsstoff. Foto: Peter Steffen

Der Fall von Leverkusens Trainer Heiko Herrlich sorgt für Gesprächsstoff. Foto: Peter Steffen

dpa

Der Fall von Leverkusens Trainer Heiko Herrlich sorgt für Gesprächsstoff. Foto: Peter Steffen

Mönchengladbach. Der Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL) hat Trainer Heiko Herrlich vom Bundesligisten Bayer Leverkusen für dessen kuriosen Sturz kritisiert. „Das sind Dinge, die wir als Trainerorganisation natürlich nicht sonderlich gerne sehen. Daraus mache ich keinen Hehl“, sagte BDFL-Präsident Lutz Hangartner am Freitag dem Internetportal des TV-Senders Sport1.

Im DFB-Pokalspiel am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) hatte sich Herrlich in der 75. Minute nach einem Schubser des Gladbachers Denis Zakaria an der Seitenlinie fallen gelassen. Der Coach hatte sich nach der theatralische Einlage direkt öffentlich entschuldigt: „Das sah sicher blöd aus.“ Am Donnerstag kündigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) an, durch seinen Kontrollausschuss Herrlichs Verhalten überprüfen zu wollen.

Hangartner hält als mögliche Bestrafung eine Geldstrafe für angemessen. „Ich würde jetzt keine Sperre aussprechen. Jeder hat auch mal einen Fehltritt, da muss man nicht gleich mit der großen Keule drauf schlagen“, erklärte der Chef des Berufsverbandes. dpa

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