Bamba Anderson traf erst am Sonntag ein.

Mönchengladbach. Mit 24 Spielern kam der Borussen-Tross am Samstagabend im Hotel Aselager Mühle in Herzlake an (und nicht in der Aseberger Mühle, wie auf der Internetseite der Borussia zu lesen ist). Drei Trainingseinheiten standen am Sonntag bereits auf dem Programm. Nach dem Wecken um 7 Uhr ging es noch vor dem Frühstück zur Laufeinheit in den Wald, der sich gleich hinter dem Hotel befindet.

Nach einem Frühstück um 8.30 Uhr folgte um halb 11 ein Training auf dem bestens gepflegten Platz, der sich nur 100 Meter vom Hotel entfernt befindet. Um 16 Uhr wurde natürlich das Spiel Deutschland gegen England geguckt, kurz danach um 18 Uhr noch einmal gelaufen.

Das heiße Wetter beeinflusst nach Ansicht von Markus Aretz, Sprecher der Borussia, das Training nicht. "Das Nachmittagstraining findet an jedem Tag bewusst spät, also um 18 Uhr, statt. Dann sind die Temperaturen erträglich."

Wild spekuliert wurde während der TV-Übertragung des Achtelfinalspiels am Samstag zwischen der USA und Ghana die Zukunft von Michael Bradley. Mehrfach sagte das Moderatorenduo von RTL, Florian König und Jürgen Klinsmann, Bradley würde den Verein verlassen, wenn ein passendes Angebot eingeht. "Bei uns ist bisher keine Anfrage eingegangen. Michael Bradley steht nicht zum Verkauf", sagt Borussen-Sprecher Michael Aretz.

Ein echter Hingucker ist seit dem Spiel in Ottenstein Logan Bailly. Mit Rasta-Locken erschien der Torhüter der Borussia zur Abfahrt ins Trainingslager.

Am Sonntagabend trafen Abwehrspieler Bamba Anderson und Ex-Torhüter Jörg Stiel in Herzlake ein. Anderson musste am Freitag mit einem grippalen Infekt zuhause bleiben. Um zu verhindern, dass er die Krankheit weitergibt, entschlossen sich die Verantwortlichen dazu. Stiel, der in Mexico und Costa Rica gespielt hat, soll sich wie in der vergangenen Saison um die Südamerikaner kümmern, neben Arango und Bobadila Ce Camargo und Anderson.

"Ein beeindruckener Sieg der deutschen Elf, trotz des nicht gegebenen Tores" sagte Sportdirektor Max Eberl am Sonntagabend. Eberl hatte mit der Mannschaft gemeinsam das Spiel verfolgt.

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