Der ehemalige VfL-Profi absolviert derzeit ein Praktikum bei Borussia Dortmund.

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Die Autogramm von Arie van Lent sind wie eh und je beliebt.

Die Autogramm von Arie van Lent sind wie eh und je beliebt.

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Die Autogramm von Arie van Lent sind wie eh und je beliebt.

Mönchengladbach. "Bist du der neue Cheftrainer der Dortmunder", sagte Borussias Coach Michael Fontzeck schmunzelnd, und auch Mönchengladbachs Vize Rainer Bonhof und Manager Max Eberl staunten, als sie beim Testspiel unter der Woche gegen Dortmund in Marbella auf der Bank des BVB neben Trainer Jürgen Klopp einen guten alten Bekannten sahen: Ex-Borusse Arie van Lent (39).

Des Rätsels Lösung: Der sympathische Holländer, der von 1999 bis 2004 insgesamt 146 Bundesligaspielen für die Gladbacher bestritt und dabei 53 (!) Tore erzielte, absolviert ein Praktikum beim BVB. "Ich mache derzeit meinen Fußball-Lehrer an der Sporthochschule in Köln, für meine praktische Zeit wurde ich dem BVB zugewiesen, es macht einfach riesigen Spaß."

Noch 14 Tage darf der Ex-Torjäger der Borussia, der im März seine Prüfung ablegen muss, bei den Westfalen bleiben und wertvolle Erfahrungen sammeln.

"Mit Jürgen Klopp verstehe ich mich bestens, ein lockerer, toller Typ", sagt Arie van Lent, der sich natürlich auf das Wiedersehen mit seinen alten Gladbacher Freunden im Stadion Paradies of Football in Marbella ganz besonders freute. Kein Wunder, Arie spielt nach wie vor im Traditionsteam der Borussia, an deren Wiederaufstieg in die Bundesliga 2001 er mit seinen Toren maßgeblich beteiligt war, und er pflegt gute Kontakte nach Gladbach.

"Ich wohne noch in Korschenbroich und die Borussia, für die ich die meisten Spiele in meiner aktiven Zeit bestritt, ist und bleibt mein Verein", sagt der einstige "Reisende in Sachen Fußball", der als Spieler bei Werder Bremen, in Fürth, in Oldenburg, bei der Borussia, in Frankfurt, und in Essen aktiv war.

Arie van Lent, der bei seiner ersten Trainerstation den 1. FC Kleve 2008 in die Regionalliga führte, will als Trainer nach bestandener Prüfung unbedingt in den bezahlten Fußball. Van Lent mit einem schelmischen Lächeln: "Eigentlich müsste ich ja ein guter Coach werden, denn mit Otto Rehhagel, Hans Meyer, Rainer Bonhof, Ewald Lienen oder Friedhelm Funkel hatte ich ja sehr viele gute Lehrmeister." Da kann man nicht widersprechen.

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