Testspiel gegen Dortmund: Die Hintermannschaft hat derzeit kaum Bundesliga-Niveau.

Auch mit Paul Stalteri (r./hier im Duell mit dem Dortmunder Zidan) ist die Abwehr noch nicht sattelfester geworden.
Auch mit Paul Stalteri (r./hier im Duell mit dem Dortmunder Zidan) ist die Abwehr noch nicht sattelfester geworden.

Auch mit Paul Stalteri (r./hier im Duell mit dem Dortmunder Zidan) ist die Abwehr noch nicht sattelfester geworden.

Dieter Wiechmann

Auch mit Paul Stalteri (r./hier im Duell mit dem Dortmunder Zidan) ist die Abwehr noch nicht sattelfester geworden.

Mönchengladbach. Fünf Chancen zugelassen und vier Tore kassiert - deprimierender kann die Arbeitsbilanz einer Abwehrreihe kaum sein. Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach bekommt trotz der Zugänge für rund sechs Millionen Euro und des Trainingslagers auf Gran Canaria die alten Probleme offenbar nicht in den Griff.

Vor allem die Hintermannschaft des Tabellenschlusslichts war am Dienstagabend beim peinlichen 2:4 (0:2) im Test gegen Borussia Dortmund nicht in der Lage, auch nur annähernd Bundesliga-Niveau zu erreichen. "Es war wie in der Hinrunde. Wie bereiten die Gegentore durch unsere eigenen Fehler vor, das war viel zu einfach für die Dortmunder Stürmer", lautete die Analyse von Sportdirektor Max Eberl.

Und auch in der Abteilung Attacke ging nicht viel zusammen. So waren die Tore von Marin und Baumjohann eher Dortmunder Nachlässigkeiten als der spielerischen Klasse der Borussen zuzurechnen. "Wir waren in der Offensive nicht zwingend genug", gestand Eberl.

Meldungen, wonach Cheftrainer Hans Meyer Abwehrspieler Steve Gohouri wegen mangelnder Einstellung aus der Mannschaft geworfen haben soll, dementierte Eberl: "Das ist glatt gelogen. Steve war nicht im Aufgebot für das Spiel gegen Dortmund. Das ist alles."

Nach WZ-Informationen dürfte die Trennung von dem Ivorer trotzdem nur noch eine Frage der Zeit und des passenden Angebots sein.

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