Der Mönchengladbacher hatte im Juli 2008 von seinem Betreuer, der auch für seine Vermögens-Angelegenheiten bestellt war, lautstark Geld gefordert.

Mönchengladbach. Weil er seinen eigenen Betreuer mit Fäusten geschlagen hat, steht ein an Schizophrenie leidender 42-Jähriger seit Montag vor dem Gladbacher Landgericht. Der Mönchengladbacher hatte im Juli 2008 von seinem Betreuer, der auch für seine Vermögens-Angelegenheiten bestellt war, lautstark Geld gefordert.

Als sich der Mann weigerte, drohte der 42-Jährige erst und schlug dann dreimal mit beiden Fäusten ins Gesicht seines Opfers. Der Betreuer erlitt Platzwunden, Blutergüsse und eine Oberkieferprellung.

Die Staatsanwaltschaft strebt eine Unterbringung des Angeklagten in einer psychiatrischen Klinik an.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer