Sicherheit: Bayerns Alt-Ministerpräsident bei Reservisten.

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Wollen gerne unter sich sein - Mitglieder der salafistischen Gruppe "Einladung zum Paradies" in Mönchengladbach.

Wollen gerne unter sich sein - Mitglieder der salafistischen Gruppe "Einladung zum Paradies" in Mönchengladbach.

Roland Weihrach/dpa

Wollen gerne unter sich sein - Mitglieder der salafistischen Gruppe "Einladung zum Paradies" in Mönchengladbach.

Mönchengladbach. Bayerns früherer Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat bei einem sicherheitspolitischen Seminar des Reservistenverbandes Mönchengladbach vor dem dortigen radikalislamisch-salafistischen Verein "Einladung zum Paradies" gewarnt. "Das ist ein Verein, der die Enthauptung von Menschen befürwortet, wenn sie vom Islam abfallen, und der Frauen das Verlassen des Hauses nur in männlicher Begleitung gestatten will", sagte Beckstein. "Klarer kann ein Verstoß gegen unser Grundgesetz und die darin verankerten Grundsätze nicht sein."

Er habe erst kürzlich über den salafistischen Verein und dessen Aktivitäten mit Kanzleramtsminister Thomas de Maizière gesprochen, sagte Beckstein vor gut hundert hochrangigen Vertretern von Bundeswehr, Polizei und Verwaltung. Bei de Maizière sei ein mögliches Verbot des Vereins "in guten Händen."

Zuvor hatte auch Terrorismus-Experte Rolf Tophoven in seinem Vortrag vor dem radikal-islamischen Verein und dessen Predigern gewarnt: Dass der vom Verfassungsschutz beobachtete Verein in Mönchengladbach eine eigene Islamschule eröffnen wolle, sei "ein Menetekel an der Wand, das wir sehr ernst nehmen sollten."

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