Unternehmen stellt Zukunftsplan vor. Schon im August hält kurzzeitig der ICE Frankfurt-Amsterdam in Gladbach.

Es klingt ein wenig wie die Meldung aus einem Satireblatt: In 17 Jahren und fünf Monaten wird es für Gladbacher voraussichtlich möglich sein, ohne Umsteigen mit dem Zug bis nach Chemnitz zu fahren. Die Bahn meint das aber durchaus ernst.

Kürzlich legte das Unternehmen ein Papier vor, das den pathetisch klingenden Titel „Mehr Bahn für Metropolen und Regionen – Die größte Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs“ trägt. Mönchengladbach ist dort unter der Rubrik „Neu im Flächennetz“ zu finden.

Der ICE fährt am Wochenende zwei-, werktags viermal täglich

Ganz am Ende einer langen Liste von geplanten Beschleunigungen und Taktverdichtungen taucht die neue IC-Verbindung Düsseldorf-Chemnitz auf, geplant ab 2032. Zwischenhalte soll es unter anderem in Paderborn und in Gera geben. Bisher muss man auf dieser Strecke ab Düsseldorf zwei- bis dreimal umsteigen.

Wer nicht noch fast zwei Jahrzehnte warten will, um von Gladbach aus ohne Umsteigen im Fernverkehr reisen will, der kann sich auf den 15. August freuen. Ab diesem Datum fährt nämlich der ICE von Frankfurt nach Amsterdam baubedingt für zwei Wochen über Gladbach.

„Tickets sind allerdings bisher nur für die Strecke Mönchengladbach-Amsterdam, nicht aber für die Strecke Mönchengladbach-Frankfurt, erhältlich“, teilte ein Sprecher der Bahn mit. Wer sich beeilt, bekommt derzeit beispielsweise die Fahrt nach Amsterdam am Samstag, 15. August, ab 18.30 Uhr für 19 bis 24 Euro im Sparangebot.

Am Wochenende fährt der Zug zweimal am Tag um 18.30 und um 20.03 Uhr. Unter der Woche kommen Abfahrten um 13.30 und 15.30 Uhr dazu. Am Wochenende 24. und 25. Oktober hält der ICE dann noch einmal baubedingt in Gladbach.

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