Bau an der Kabelstraße sieht nach Ansicht der dort lebenden Menschen gefährlich aus.

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Wo die Kabelstraße zur Entenweide wird, steht diese Brücke, die die Anwohner für unsicher halten.

Wo die Kabelstraße zur Entenweide wird, steht diese Brücke, die die Anwohner für unsicher halten.

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Wo die Kabelstraße zur Entenweide wird, steht diese Brücke, die die Anwohner für unsicher halten.

Mönchengladbach. Ob die Brücke am Ende der Kabelstraße die rund 60 Züge, die täglich über sie rattern, tragen kann, ist eine bange Frage vor allem der Anwohner. Anja Fischer ist eine, die sich auch Sorgen macht. Die Mönchengladbacherin meidet die Strecke unter der Brücke sogar bei Spaziergängen. "Um uns nicht ständig die Frage nach der Sicherheit zu stellen", sagt sie.

Es gibt Sorgen, dass der Bau nicht tragfähig ist

Der Lärm von durchschnittlich 60 Zügen am Tag ist für die Anwohner das eine. "Von einem ruhigen Feierabend, Nachtruhe beziehungsweise Wochenende kann da nicht die Rede sein", sagt Fischer. Viel beunruhigender sei die bauliche Substanz der Strecke.

Die Brücke an der Stelle, wo die Kabelstraße in die Entenweide übergeht, entspricht nach ihrer Ansicht "nicht dem Stand der Technik. Sie und andere fragen sich, inwieweit sie überhaupt tragfähig ist. "Vor allem bei der Masse an Zügen."

Brücke soll vor nicht allzu langer Zeit begutachtet worden sein

Die Westdeutsche Zeitung hat angesichts der Sorge der Anwohner bei der Deutschen Bahn nachgefragt. "Es ist wie bei vielen Brücken. Sie sieht nicht gut aus. Aber rein technisch ist ist da nichts dran", sagt ein DB-Pressesprecher. Die Brücke sei "vor nicht allzu langer Zeit begutachtet worden".

Die Bahn gibt zu, dass "das Gesamtbild und der Überbau nicht schön sind". Das sei "bei den zuständigen Leuten bekannt", sagt der Bahnsprecher. Man wolle das auch ändern. "Es steht schon auf der Agenda." Ein Termin sei allerdings noch nicht bekannt.

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