Borussia-Anhänger planten einen Angriff auf FC-Fans im Jüchener Ortsteil Hochneukirch. Die Polizei konnte dies verhindern.

„Hochneukirch – Warme Kneipe, Kalte Füße“. Dieses Transparent spielte auf den geplanten Angriff im Jüchener Ortsteil an.
„Hochneukirch – Warme Kneipe, Kalte Füße“. Dieses Transparent spielte auf den geplanten Angriff im Jüchener Ortsteil an.

„Hochneukirch – Warme Kneipe, Kalte Füße“. Dieses Transparent spielte auf den geplanten Angriff im Jüchener Ortsteil an.

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„Hochneukirch – Warme Kneipe, Kalte Füße“. Dieses Transparent spielte auf den geplanten Angriff im Jüchener Ortsteil an.

Das rheinische Derby zwischen Borussia und dem 1. FC Köln am Samstag ist friedlich geblieben. Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Fans hat es nicht gegeben. Allerdings musste die Polizei ein Aufeinandertreffen von Gladbachern und Kölnern an einem Ort verhindern, wo es vorher nicht zu vermuten gewesen war: im Jüchener Ortsteil Hochneukirch.

Viele Gladbach-Fans vermummten sich im Hochneukircher Zentrum

Während am Rheydter Hauptbahnhof knapp 2000 Kölner Fans in mehreren Zügen anreisten und unter den Augen von Polizeipräsident Mathis Wiesselmann und Ordnungsdezernent Matthias Engel bei der Weiterfahrt zum Stadion alles friedlich blieb, versammelten sich in einer Hochneukircher Kneipe Kölner Fans. Daraufhin fuhren Gladbacher Anhänger in Autos nach Hochneukirch, vermummten sich im Ortszentrum und begaben sich auf den Weg zur Kneipe mit den Kölner Fans, berichtete die Polizei im Rhein-Kreis Neuss.

Die Polizei reagierte und zog rasch Beamte von Hundertschaften vom Rheydter Bahnhof und aus Grevenbroich ab nach Hochneukirch. Als die Beamten eintrafen, flüchteten die Gladbacher in ihren Pkw. Anschließend wurden die FC-Anhänger zum Bahnhof begleitet. Dort traten sie ihre Heimreise nach Köln an. Später im Stadion spielten die Gladbacher auf diesen Vorfall an mit dem Transparent: „Hochneukirch – Warme Kneipe, kalte Füße!“

Ansonsten haben sich beide Fangruppen kooperativ verhalten, teilte die Bundespolizei mit. Bis auf einen Dosenwurf, bei dem niemand verletzt wurde, einer Sachbeschädigung, bei der eine Deckenverkleidung in einem Zug beschädigt wurde, verlief die Anreise friedlich.

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