Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt saisonbedingt leicht angestiegen.

Bei der Agentur für Arbeit sind in Gladbach derzeit 15 500 Menschen arbeitslos gemeldet.
Bei der Agentur für Arbeit sind in Gladbach derzeit 15 500 Menschen arbeitslos gemeldet.

Bei der Agentur für Arbeit sind in Gladbach derzeit 15 500 Menschen arbeitslos gemeldet.

Bei der Agentur für Arbeit sind in Gladbach derzeit 15 500 Menschen arbeitslos gemeldet.

Mönchengladbach. "Der erste Monat dieses Jahres war deutlich besser als erwartet." So sah die Bilanz von Johannes-Wilhelm Schmitz, Chef der Gladbacher Arbeitsagentur, am Donnerstag aus. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosenquote in Mönchengladbach leicht um 0,2 Prozentpunkte zurück. Im Vergleich zum Dezember stieg die Quote allerdings leicht an - von 11,4 auf derzeit 11,9 Prozent.

Aktuell sind in Mönchengladbach 15 500 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Eine leichte Bewegung ist auf dem Arbeitsmarkt zu verzeichnen: Im Januar fanden 680 Gladbacher wieder eine Arbeitsstelle, gleichzeitig verloren aber 1486Menschen in der Stadt ihren Job.

"Wir bewegen uns auf guter Schiene."

Johannes-Wilhelm Schmitz, Chef der Agentur für Arbeit

Unter denen, die ihre Arbeit verloren haben, sind viele, die ihre Aus- oder Weiterbildung beendet haben. "Die Arbeitgeber entlassen nicht so viele Mitarbeiter, aber sie sind vorsichtig bei Neueinstellungen", interpretiert Schmitz die Zahlen. Ein saisonaler Effekt sei der Anstieg der Arbeitslosen, die aus Verkaufsberufen kommen. "Das Weihnachtsgeschäft ist vorbei, diesen Effekt haben wir jedes Jahr", sagt der Agenturchef.

Im Ganzen entwickelt sich der Arbeitsmarkt in Mönchengladbach nicht so ungünstig wie prognostiziert. "Der Kreis Neuss leidet stärker", so Schmitz. "Der Branchenmix in Mönchengladbach führt zu einer günstigeren Lage."

Allerdings bewegt sich die Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach dennoch ständig auf hohem Niveau. Schmitz fasst zusammen: "Wir bewegen uns auf guter Schiene, und ich habe die Hoffnung, dass wir das Niveau halten können. Allerdings bergen auslaufende Kurzarbeitermaßnahmen noch die Gefahr eines Anstiegs der Zahlen im Laufe des Jahres."

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