Bei den 4. Rheydter Kunsttagen zeigten 20 Künstler ihre Arbeiten.

Unter dem Motto „Mensch-Kunst-Geist“ stellte die Kunstgemeinschaft „Der Blaue Rheydter“ zwei Tage lang aus.
Unter dem Motto „Mensch-Kunst-Geist“ stellte die Kunstgemeinschaft „Der Blaue Rheydter“ zwei Tage lang aus.

Unter dem Motto „Mensch-Kunst-Geist“ stellte die Kunstgemeinschaft „Der Blaue Rheydter“ zwei Tage lang aus.

Markus Rick

Unter dem Motto „Mensch-Kunst-Geist“ stellte die Kunstgemeinschaft „Der Blaue Rheydter“ zwei Tage lang aus.

Mönchengladbach-Rheydt. Wer sich optisch einen Eindruck über die Bedeutungsbeziehungen zwischen Mensch, Kunst und Geist verschaffen wollte, bekam am vergangenen Wochenende in einem seit Monaten leerstehenden Raum in der Rheydter Fußgängerzone allerhand Kreatives geboten.

Die Künstlergemeinschaft „Der Blaue Rheydter“ hatte dort, wo früher unter anderem ein Porzellan- und ein Elektrofachgeschäft seine Waren präsentierten, im Rahmen der 4. Rheydter Kunsttage zu einer Leistungsschau unter anderem in den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulptur eingeladen.

Die Künstler stellten zwei Tage lang aus

In der zweitägigen Gruppenausstellung unter dem Motto „Mensch-Kunst-Geist“ setzten die 20 Künstlerinnen und Künstler neben der gemeinschaftlichen Aktivität vor allem auf die Selbstvermarktung und boten bis auf wenige Ausnahmen ihre neu entstandenen Werke zum Verkauf an. Wie breit dabei das künstlerische Repertoire bei diesem im Jahr 2009 gegründeten Zusammenschluss freier Künstler ohne Vereinsstatus ist, verblüffte und erfreute nicht nur Ehrenmitglied Hiltrud Neumann als Besucherin der Ausstellung.

Eine beeindruckende Vielfalt an individuellen Ausdrucksformen offenbarte sich einmal mehr und knüpfte an den Erfolg der Kulturnacht eine Woche zuvor an. Während Rainer Käsmacher und Wolfgang Ruske mit ihren futuristisch-materiellen Assemblagen und symbolhaften Skulpturen ein inspirierendes Wechselspiel zwischen Gegenständlichem und Abstrakten bevorzugen, verbindet Wilhelm Möllmann Acrylmalerei zu einer neuen Bildkomposition.

Gabriela Drees-Holz beschäftigt sich mit ihren aktuellen Arbeiten mit dem Thema Metamorphose. So entwickelte sie aus aussortierten Instrumenten wie Flöten, Geige oder Tenorhorn und Naturteilen wie Holzblöcke fantasievolle „Klangwesen“ – Objekte, die verschiedene Geschichten erzählen können. Bei den beiden Kunsttagen als Erzählerin aktiv war Angelika Pasch, Chefin des Theaters Spielplatz. Sie las in einem Zimmer den jüngeren Ausstellungsbesuchern einige Märchen vor. kroe

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