Angestellte Lehrer fordern Gleichbehandlung mit den verbeamteten Kollegen.

25 Gladbacher waren unter den Streikenden.
25 Gladbacher waren unter den Streikenden.

25 Gladbacher waren unter den Streikenden.

Wilbert Gregor

25 Gladbacher waren unter den Streikenden.

Mönchengladbach. 25 Lehrer aus Gladbacher Schulen sind in einen Warnstreik getreten. Mit rund 1500 Kollegen zogen sie in Düsseldorf von der Altstadt zur Staatskanzlei.

Aufgerufen hatte dazu die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Der Streik sollte den Druck bei den laufenden Tarif-Verhandlungen erhöhen.

Allein zwölf der 25 angestellten Lehrer aus Gladbach - Beamte dürfen nicht streiken - waren Kollegen der Abendrealschule. Für Schulleiter Reinhold Schiffers kein Problem. Er ist selbst Vorsitzender der GEW Gladbach, die zum Protest aufgerufen hat.

Forderung nach mehr Lohn und Gleichbehandlung mit Beamten

Zum ersten Mal als Lehrerin bei einem Streik dabei war Sabine Bräutigam (44). "Die Zeit war reif für Streik", sagt die Chemie- und Mathe-Lehrerin an der Abendrealschule.

"Wir haben uns vor Ort sehr gefreut, dass so viele dem Aufruf gefolgt sind." Vor der Kundgebung hatten die Organisatoren mit ein paar hundert Teilnehmern gerechnet.

Die Forderungen der Lehrer fasst Bräutigam in zwei Sätzen zusammen: "Gutes Geld für gute Arbeit. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit." Die Aufgaben würden umfangreicher.

Beim Lohn erwarte man aber Zurückhaltung von den Lehrern, die angesichts der Inflation Reallohnverluste erlebten. Gleichzeitig müssten sie zusehen, das verbeamtete Kollegen für die gleiche Arbeit mehr Geld bekämen.

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