Tragisches Ende eines Liebesspiels. Das Paar kannte sich schon länger, sagt die Polizei.

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In diesem weißen Kombi fand ein Jogger die beiden Toten.

In diesem weißen Kombi fand ein Jogger die beiden Toten.

Dirk Jochmann

In diesem weißen Kombi fand ein Jogger die beiden Toten.

Mönchengladbach/Odenkirchen. Die beiden jungen Menschen, die tot in einem Auto auf einem Parkplatz am Elfrather See in Krefeld gefunden wurden, sind nicht Opfer eines Verbrechens geworden. Das bestätigen Ergebnisse der Obduktion der Leichen.

Danach ist die 19-jährige Odenkirchenerin Jessica H. beim Geschlechtsverkehr mit dem Moerser (28) an Sauerstoffmangel gestorben. "Es ist möglich, dass sie eine Vorerkrankung hatte, die letztlich zum Atemstillstand geführt hat", sagt ein Polizeisprecher. "Das müssen weitere Untersuchungen klären."

Polizei schließt die Akte

Nicht auszuschließen ist, dass die Frau bei Sex-Praktiken, bei denen es um Atemkontrolle geht, verstorben ist. Da die Leiche keine Würgemale aufweise, schließt die Polizei ein Gewaltverbrechen aus.

Dass der Sex-Treff tragisch endete, darauf weist auch der Abschiedsbrief hin, den die Polizei fand. Darin schreibt der Mann, dass seine Bekannte beim Sex gestorben sei, er sich für ihren Tod schuldig fühle. Er erstickte sich mit Plastiktüte und Krawatte.

Ein Jogger und die alarmierten Beamten hatten ihn auf dem Fahrersitz gefunden, während die 19-Jährige nur mit einem BH bekleidet im Kofferraum und auf den umgeklappten Rücksitzen des weißen Kombis gelegen hatte. Das Paar hatte sich im Februar in einem Internet-Chat kennengelernt.

Die Polizei hat nach dem Bekanntwerden der Obduktionsberichte ihre Ermittlungen eingestellt.

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