17 Männer und eine Frau wollen Nachfolger des abgewählten Baudezernten Andreas Wurff werden. Ob einer von denen, die ihre Bewerbung auf die Ausschreibung hin an Oberbürgermeister Reiners geschickt haben, zum Zuge kommt oder doch noch ein anderer Kandidat auftaucht, wird bald klar sein. Denn am 17. Juni muss der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Personalie entscheiden, um eine teure Sondersitzung zu vermeiden. Entsprechend werden die Gespräche mit den Kandidaten schon sehr bald geführt werden.

Drei Bewerber werden wohl in die engere Auswahl kommen

Die Liste, die der Oberbürgermeister gestern an alle Fraktionen schickte, enthält ungefähr das, was zu erwarten war: drei Bewerber, die aufgrund ihres Lebenslaufes ernsthaft in Frage kommen – und einige Kuriositäten. Zu denen zählt ein vom Volk gewählter Bürgermeister aus dem Saarland, der noch fünf Jahre Amtszeit vor sich hat, aber offenbar ein Dezernenten-Amt in Mönchengladbach spannender findet. Und dazu gehört unglaublicherweise ein früherer Chef von Andreas Wurff. Ein Drittel der Bewerber ist älter als 55 Jahre, was für Erfahrung, aber nicht zwangsläufig für Aufbruch spricht. Mehrere der Interessierten haben Erfahrung in vergleichbaren Bereichen, zum Teil in kleineren zum Teil in ähnlich großen Städten und Kreisen wie Gladbach. Und ein paar interessante Seiteneinsteiger gehören auch dazu. Zwei Bewerber haben Mönchengladbach als Wohnsitz; beide werden es nicht in die engere Wahl schaffen. Das Vorschlagsrecht für den Dezernenten hat die CDU. Die SPD wird den CDU-Kandidaten mitwählen, so wie es die CDU bei Dörte Schall, der ersten Personalentscheidung der Großen Koalition, getan hat.

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