In fünf Jahren hat sich die Zahl der Gäste an der Rossweide in Wickrath fast verdreifacht. Die Begegnungsstätte hat eine umfangreiches Programm.

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In der Begegnungsstätte (v.l.): Brigitte Manke, Ulla Klawahn, Carsten Junghans, Margret Kontalis-Weiß, Wolfgang Weißmantel und Gaby Broicher.

In der Begegnungsstätte (v.l.): Brigitte Manke, Ulla Klawahn, Carsten Junghans, Margret Kontalis-Weiß, Wolfgang Weißmantel und Gaby Broicher.

Siemes

In der Begegnungsstätte (v.l.): Brigitte Manke, Ulla Klawahn, Carsten Junghans, Margret Kontalis-Weiß, Wolfgang Weißmantel und Gaby Broicher.

Mönchengladbach. Seit fünf Jahren betreiben die Arbeiterwohlfahrt und das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam die Begegnungsstätte für Senioren an der Rossweide 26 in Wickrath. "Das DRK hatte den Neubau, wir hatten einen großen ehrenamtlichen Helferstamm", sagt der Geschäftsführer der Awo, Dieter Lenßen. Die gab daraufhin ihre bisherige Begegnungsstätte an der Honiggasse auf.

"Anfangs hatten wir 6000 Besucher im Jahr", erinnert sich Margret Kontalis-Weiß, eine der beiden Leiterinnen, "jetzt sind es 17000." Im vergangenen Jahr waren es 1000 Besucher, die zum ersten Mal den Weg zur Rossweide fanden.

Geöffnet ist das Haus von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. An manchen Abenden ist auch länger auf, weil beispielsweise Kurse der Seniorenbildung oder Seniorengesundheit angeboten werden - insgesamt gibt es 22 Kurse und 37 Aktionspunkte.

"Manche Besucher kommen gezielt zu einzelnen Aktionen, manche auch nur zum Kaffeetrinken oder Frühstück", sagt Kontalis-Weiß. In einer Stadt wie Mönchengladbach, in der viele ehemalige Textilarbeiter nur kleine Renten haben, sind die niedrigen Preise ein Argument.

Die Begegnungsstätte hat eine umfangreiches Programm. "Das ist für eine Seniorenbegegnungsstätten eher die Ausnahme", sagt der DRK-Geschäftsführer Wolfgang Weißmantel.

Jeder der beiden gemeinnützigen Vereine stellt eine der zwei hauptamtlichen Kräfte, die das Angebot organisieren. Das Gros der Arbeit übernehmen ehrenamtliche Kräfte. "Wir haben einen tollen Helferkreis, die arbeiten eigenständig und stehen füreinander ein", sagt Brigitte Manke, die ebenfalls engagiert ist. 15 bis 22Menschen treffen sich regelmäßig, um die vielen Aktivitäten zu koordinieren.

Ihnen gemeinsam gelingt es, auch ältere Menschen zu aktivieren. ",Dazu bin ich zu alt’, das lassen wir nicht gelten", sagt Kontalis-Weiß. Hier gibt es Computer-Kurse, Tanznachmittage und gemeinsame Theater-Besuche. Inzwischen gibt es sogar einen großen Fernseher, auf dem man gemeinsam die Spiele der Borussia ansehen kann.

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